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Weniger Dynamik

Erhebung Weniger Dynamik

Einer aktuellen Umfrage der Kreishandwerkerschaft Schaumburg zufolge ist ein Großteil der Innungsbetriebe mit dem Jahr 2014 zufrieden. Die befragten Unternehmen bewerteten die Konjunktur in den vergangenen zwölf Monaten als stabil auf hohem Niveau, wie es seitens der Interessenvertretung weiter heißt. 115 Betriebe hatten sich an der Erhebung beteiligt.

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Landkreis. Die Gründe für diese Einschätzungen sieht Fritz Pape, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, darin, dass ein erheblicher Teil der Verbraucher „in sichere Werte investiert“. „Die Renovierung, Sanierung und Modernisierung von Immobilien hat erneut dazu beigetragen, dass die Betriebe, die sich mit den Arbeiten an und im Gebäude beschäftigen, auf eine stabile Geschäftslage zurückblicken können“, so Pape. Seit mehr als zwei Jahren bestehe diese positive Einschätzung bei den betreffenden Unternehmen.
Die anderen Bereiche innerhalb der Handwerkskammer können dem Geschäftsführer zufolge zwar nicht auf eine solche Stabilität zurückblicken, „aber auch hier kann man nicht von einem negativen Jahr 2014 sprechen“.
Knapp 95 Prozent der Betriebe hat die vergangenen zwölf Monate als gutes oder zumindest befriedigendes Geschäftsjahr bezeichnet. Die Hälfte der Unternehmen hat dabei die Note „gut“ vergeben. Lediglich fünf Prozent der Firmen bezeichnete das Jahr 2014 als schlecht.
Angesichts dieser Einschätzung sei die Beschäftigtenzahl weitestgehend konstant geblieben. „Das Schlagwort Fachkräftemangel ist zumindest zum jetzigen Zeitpunkt für die absolute Mehrheit der Betriebe nicht unbedingt das Hauptthema, wobei jedoch insbesondere die Branchen Sanitär-Heizung und Elektro durchaus zum jetzigen Zeitpunkt Fachkräfte einstellen würden.“
Vor dem Hintergrund der zurückliegenden Monate geht der Handwerkskammer zufolge „der weitaus größte Teil der Betriebe davon aus, dass zumindest kurzfristig diese erfreuliche Stabilität gehalten werden kann“. Allerdings rechnet ein Fünftel der Unternehmen damit, dass die Konjunktur an Dynamik verlieren wird. Die Zahl der Skeptiker ist damit laut Pape deutlich gestiegen. Allerdings wolle der Großteil der Befragten den Mitarbeiterstamm in den kommenden zwölf Monaten halten. „Das Handwerk hat sich damit zu einer verlässlichen Säule der Beschäftigung in der Region entwickelt“, so Pape.
Als Unsicherheitsfaktoren für 2015 schätzt Pape die Stabilität des Euro und die Zunahme bürokratischer Hemmnisse an. Insbesondere bei den kleinen Unternehmen sei die Schmerzgrenze mittlerweile überschritten, betont Pape. Mit Sorge beobachtet der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft nach eigenen Angaben den Trend zur Gründung von Ein-Mann-Unternehmen, die sich „bisweilen für Aufträge prostituieren“ und zahlreiche Gefahren auf sich nehmen.

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