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Werkstätten warten auf die Welle

Schaumburger VW-Partner Werkstätten warten auf die Welle

Mit einer groß angelegten Rückholaktion plant der VW-Konzern im Abgas-Skandal den Befreiungsschlag. Die Schaumburger Händler und Service-Partner bereiten sich derweil auf den zu erwartenden Ansturm auf ihre Werkstätten vor.

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Quelle: Symbolfoto

Landkreis. Das Autohaus Schulze, VW-Service-Partner in Stadthagen und Wunstorf, rechnet mit rund 200 betroffenen Kunden. „Sobald wir vom Konzern die Mitteilung bekommen, was genau zu tun ist, werden wir die Kunden kontaktieren“, erklärt Geschäftsführer Ercan Horoz. Auch das Autohaus Rostek in Bückeburg ist nach Angaben von Betriebsleiter Jörg Misterek dabei, anhand der Fahrzeugscheine zu ermitteln, wie viele Kunden betroffen sind.

Mit rund 500 von der Umrüstung betroffenen Fahrzeugen rechnet Andreas Becker allein für seine Werkstatt in Nienstädt. Für Unsicherheit könnten jedoch die Turbulenzen am Schaumburger Markt sorgen. Becker geht davon aus, dass neben seinen Stammkunden auch noch einige im Zuge der Sölter-Pleite „heimatlos“ gewordene VW-Halter auf ihn zukommen könnten.

Wie stark ihn die Umrüstungswelle treffen wird, vermag Becker derzeit noch nicht zu sagen. „Wir wissen nicht, in welchem zeitlichen Rahmen VW seine Kunden anschreibt. Ich nehme aber stark an, dass die zehn Millionen betroffenen Fahrzeuge über das Jahr verteilt in die Werkstatt gerufen werden“, erklärt der Inhaber des Autohauses Heinz Becker.

Sollte sich VW gegen eine Staffelung der Anschreiben entscheiden, droht Stau vor den Werkstätten. „Auf einen Schlag können die Zulieferer gar nicht so viele Teile liefern, wie für die Umrüstung notwendig wären“, erklärt Becker.

Wie viele Arbeitsstunden die Umrüstungen in Anspruch nehmen, weiß der Nienstädter Firmenchef derzeit noch nicht. „Ich gehe aber davon aus, dass wir das mit der vorhandenen Belegschaft schaffen – zur Not mit Überstunden.“

Insgesamt fische man noch sehr im Trüben, räumt Becker ein. Den gleichen Ton schlägt auch Misterek an. „Es ist derzeit noch schwer zu sagen, was an Arbeitsaufwand auf uns zu kommt“, erklärt der Betriebsleiter. „Ich gehe aber davon aus, dass das zu händeln sein wird.“ Dieser Ansicht ist auch Horoz, zumal die notwendige Umrüstung wohl nicht so aufwendig sei, wie befürchtet.

Ungeklärt ist allerdings aus Sicht der Werkstätten bisher die Frage der Kostenübernahme. Sicher sei jedoch, so Becker, dass die Kunden keinen finanziellen Schaden zu befürchten hätten. „Und das ist das Wichtigste. Ansonsten wäre der eh’ schon große Imageschaden für den Konzern nicht zu beheben.“ Ob indes auch die Werkstätten die Arbeitsstunden von VW erstattet bekommen – Becker: „Wir hoffen es.“ ber

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