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Westfalen Weser Energie steigert Gewinn

77,1 Millionen Euro Überschuss Westfalen Weser Energie steigert Gewinn

Die Unternehmensgruppe Westfalen Weser Energie hat im Geschäftsjahr 2014 einen Überschuss von 77,1 Millionen Euro erwirtschaftet.

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Michael Heidkamp (links) als Geschäftsführer von Westfalen Weser Energie und Dieter Kaiser des Tochterunternehmens Energieservice Westfalen Weser sind mit dem Jahresergebnis der Gruppe zufrieden.

Quelle: bes

Landkreis. Damit kletterte der Gewinn um fast 22 Millionen Euro. Für die 48 kommunalen Gesellschafter gebe es einen Beteiligungsertrag von 44 Millionen, wie Geschäftsführer Michael Heidkamp bei der Vorstellung der Bilanz ausführte. „Wir haben damit wiederum ein positives Jahresergebnis vorgelegt und glauben, dass wir dies auch in den kommenden Jahren schaffen können.“

Für die positive Entwicklung sorgte dem Geschäftsführer der Holding Westfalen Weser Energie zufolge insbesondere die Netzgesellschaft. Das Gesamtergebnis des Tochterunternehmens lag dabei 50 Millionen über dem budgetierten Ergebnis. Das operative Ergebnis lag bei rund 112 Millionen Euro, wobei 90 Millionen Euro in die Holding flossen. Die restlichen 22 Millionen Euro wurden der Rücklage zugeführt.

Westfalen Weser Netz profitierte allerdings von Einmal-Effekten aus der Rückgabe von Konzessionen im Raum Lippe, die jedoch durch die negative Entwicklung am Kapitalmarkt durch die Niedrigzinsphase gedrückt werde. Wie Dieter Kaiser, Sprecher Geschäftsführung des Tochterunternehmens betonte, will sich die Netzgesellschaft darum bemühen, die Zahl der Konzessionen auszubauen. Derzeit hat das Unternehmen 102 solcher Verträge mit Kommunen abgeschlossen.

„Unser Sorgenkind ist derzeit unser Tochterunternehmen Energieservice Westfalen Weser“, sagte Heidkamp. Ein Grund dafür sei das milde Wetter im Jahr 2014 gewesen. Dieses habe das Ergebnis ebenso gedrückt wie die anhaltende Diskussion um die Zukunft der Kraftwerke bei der Energiewende. Das Minus der Tochtergesellschaft lag 2014 bei rund fünf Millionen Euro. Vor diesem Hintergrund habe der Aufsichtsrat der Geschäftsführung auch eine Neuausrichtung dieser Sparte zur Aufgabe gemacht, ergänzt der Geschäftsführer der Unternehmensgruppe.

Kaiser sieht für die Zukunft insbesondere in der Energiewende eine Herausforderung für die Holding. Da die Zahl der Produzenten von Strom aus Wind und Sonne zunehmen werde, nehme auch die Dynamik im Netz weiter zu. Vor diesem Hintergrund bedürfe es intelligenter Lösungen, die jedoch kostenintensiv seien. „Die intelligente Technik wird aber nicht immer bezuschusst“, so Heidkamp.

Westfalen Weser Netz will dem Geschäftsführer zufolge in Zukunft 50 Millionen Euro in die Instandhaltung und Optimierung des Netzes investieren. „Um die Wertschöpfung vor Ort zu erreichen, wollen wir dabei möglichst mit Betrieben aus der Region zusammenarbeiten“, betonte Heidkamp. Wie Kaiser ergänzte, könne der Investitionsumfang vor dem Hintergrund der Energiewende allerdings noch steigen.

Auch in Sachen Konzessionsverträgen will das kommunale Unternehmen zulegen. Dabei gehe es darum, die komplementären Netze in den angrenzenden Gemeinden bei Strom und Gas zu übernehmen. „Ideal wäre es, wenn sich die Konzessionsgeber auch an dem Unternehmen beteiligen“, macht Heidkamp deutlich. Allerdings gebe es unter den Interessierten und bisherigen Gesellschaftern eine Debatte, in welcher Form und zu welchen Bedingungen dies geschehen solle.

Westfalen Weser Energie will im Zusammenhang mit der bewerbung um Konzessionen auch eine Kommunikationsoffensive starten. Ziel sei es, das Unternehmen auch bei den Politikern, die über die Vergabe entscheiden, bekannter zu machen. Die Verträge sind für das Unternehmen eminent wichtig, hob der Geschäftsführer der Holding hervor.

Auch als Ausbildungsbetrieb wolle sich die Unternehmensgruppe weiter engagieren. Derzeit machen rund 100 Jugendliche und junge Erwachsene ihre ersten Schritte ins Berufsleben bei der Holding. „Wir haben damit eine Ausbildungsquote von zehn Prozent. Das ist auch Teil des gesellschaftlichen Auftrages, der uns von den kommunalen Gesellschaftern mit auf den Weg gegeben worden ist“, betont Heidkamp. bes

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