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Wo sich die Mitarbeiter besonders wohlfühlen

Top-Arbeitgeber der Region Wo sich die Mitarbeiter besonders wohlfühlen

Heutzutage ist es so, dass sich ein Bewerber das Unternehmen aussucht, bei dem er arbeiten möchte, nicht umgekehrt. Seitdem dies in vielen Bereichen so ist, wird es für die Chefs auch im Weserbergland immer wichtiger, für ein gutes Betriebsklima zu sorgen, familienfreundliche Arbeitszeiten anzubieten und die Job-Bedingungen vom Gehalt bis zur Selbstverwirklichung zu verbessern.

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Ein Arbeitgeber ist der Beste im Maschinen- und Anlagenbau in Niedersachsen: Björn Magnusson montiert Ringhalter bei der Aerzener Maschinenfabrik.

Quelle: Wal

Landkreis. Um gute Mitarbeiter zu bekommen, ist es zum Beispiel wichtig, zu wissen, dass nach einer Umfrage 91 Prozent der 25- bis 39-Jährigen die Familienfreundlichkeit einer Firma so wichtig wie das Gehalt ist.

Wer in Deutschland Karriere machen will, sucht sich also die besten Arbeitgeber seiner Branche raus. Zu Beginn eines Jahres kürt der „Focus“ gemeinsam mit dem Netzwerk „Xing“ und dem Arbeitgeberbewertungsportal „Kununu“ traditionell die besten Arbeitgeber Deutschlands. Das Ranking ist das Ergebnis aus rund 70 000 Bewertungen für 2000 Unternehmen mit über 500 Mitarbeitern.

Die Bewertungen haben durchschnittliche Arbeitnehmer ihren eigenen Firmen gegeben. Die Teilnehmer der Studie beantworteten 50 Fragen von der konkreten Ausstattung des Arbeitsplatzes über Aufstiegschancen und Führungsstil bis hin zum Betriebsklima und Gehalt.

Gesamtsieger über alle Branchen hinweg ist BMW. Der Autohersteller ist in dem aktuellen Ranking das Maß aller Dinge. Wer beim Automobilhersteller arbeitet, hat es in puncto Mitarbeiterzufriedenheit offenbar in ganz besonderem Maße geschafft. Auch nicht schlecht: In einer Extra-Liga spielen offenbar die Unternehmen Airbus (Sieger Flugzeugbau), dm-Drogerie (Sieger Einzelhandel), SAP (Sieger Telekommunikation und IT) sowie Techniker-Krankenkasse (Sieger Versicherungen und Krankenkassen). Diese vier Unternehmen haben das Kunststück hinbekommen, im dritten Jahr hintereinander beste Arbeitgeber ihrer Branchen zu werden.

Unter den besten Unternehmen in Niedersachsen befinden sich einige bekannte Konzerne wie VW, Continental und Sennheiser, aber auch Lloyd Shoes, VGH Versicherung, Enercity Stadtwerke Hannover und Deutsches Milchkontor. Sieben Unternehmen aus dem Weserbergland sind in ihren Branchen in den Top 50:

Stiebel Eltron in Holzminden steht in der Branche der Fertig- und Gebrauchsgüter auf Platz 5.

Phoenix Contact in Blomberg und Bad Pyrmont belegt in der Elektronik-Branche den Platz 13.

Aerzener Maschinenfabrik in Aerzen ist in der Branche Maschinen- und Anlagenbau auf Platz 16 gelandet.

Symrise in Holzminden steht in der Ranking-Doppelbranche Chemie & Pharma auf Platz 20.

Mewa in Hameln und Wiesbaden steht als Großreinigung in der Branche Bekleidung auf Platz 28.

Lenze in Groß Berkel ist in der Branche Maschinen- und Anlagenbau auf Platz 41 gelandet.

Faurecia in Stadthagen belegt als Teil eines US-Konzerns und als Zulieferer in der Automobilbranche den Platz 48.

Diese sieben Unternehmen sind allesamt stolz auf ihre Platzierungen. Stephan Brand, Marketingleiter der Aerzener Maschinenfabrik, sagt über das Abschneiden des Unternehmens: „Das tolle Feedback unserer Mitarbeiter und damit die Wahl zu einem der besten Arbeitgeber Deutschlands freut uns unglaublich.

Dies Ergebnis ist Bestätigung, aber gleichzeitig auch Ansporn für uns, unseren Weg konsequent fortzusetzen. Denn Kommunikation, Teamgeist, Vertrauen, Engagement, Eigeninitiative und Meinungsvielfalt sind elementare Stützpfeiler unseres Unternehmens und werden von unseren Mitarbeitern weltweit honoriert.“

Gerade im Maschinen- und Anlagenbau ist die Konkurrenz groß, rangeln Konzerne wie ABB, Bosch, Siemens, MAN, Linde, Krones, Thyssen-Krupp und Kone um die guten, aber raren Ingenieure. Deshalb bedeute der Aerzener Maschinenfabrik mit 2000 Mitarbeitern im Konzern, davon 110 am Stammsitz in Aerzen, die Auszeichnung auch so viel, sagt Brand.

Auf die Frage, was das Unternehmen als Arbeitgeber so interessant macht, antwortet Brand: „Bei uns kann jeder Mitarbeiter seine Ideen aktiv mit einbringen. Es gibt einen großen Gestaltungsspielraum.“

So gebe es seit Dezember das Projekt „Aerzen Performance“, in das rund 100 Mitarbeiter aller Ebenen ihre Ideen zur Verbesserung von Produktionsprozessen einbringen. Damit am Ende das erklärte Wachstumsziel für das Jahr 2022 erreicht werden kann.

Aktuell liegt der konsolidierte Konzernumsatz der Aerzener bei rund 340 Millionen Euro. Brand: „Wir wollen unseren Umsatz bis 2022 auf nahezu 600 Millionen Euro fast verdoppeln. Das heißt, wir müssen mehr Aufträge durch unser Haus schleusen. Dafür müssen Prozesse verbessert werden, und das machen wir alle gemeinsam.

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