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Zahl der Arbeitslosen steigt leicht an

5072 Personen ohne Job Zahl der Arbeitslosen steigt leicht an

Die Zahl der Arbeitslosen in Schaumburg ist im Dezember um 115 gestiegen. Ende des Monats waren 5072 Männer und Frauen im Landkreis in der Statistik erfasst.

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Landkreis (bes). „Das ist ein leichtes, saisonal bedingtes Plus, weil beispielsweise zum Jahresende viele Verträge auslaufen“, sagt Christina Rasokat von der Agentur für Arbeit in Hameln, die auch den Landkreis betreut. Die Arbeitslosenquote kletterte auf 6,3 Prozent.
Im Stadthäger Geschäftsstellenbereich der Behörde stieg die Zahl der Betroffenen um 73 auf 3692. Damit liegt die Quote zum Jahreswechsel bei 6,1 Prozent. Im Vergleich zum Dezember 2014 hat sich die Situation am Arbeitsmarkt leicht verbessert. Damals waren noch 6,3 Prozent der Männer und Frauen ohne Job. Der Stadthäger Geschäftsstellenbezirk umfasst Stadthagen, Obernkirchen und Bückeburg sowie die Samtgemeinden Nienstädt, Lindhorst, Niedernwöhren, Sachsenhagen, Rodenberg und Nenndorf.
Ähnlich sieht die Entwicklung in Rinteln aus. Bei der dortigen Geschäftsstelle, die außer der Weserstadt auch das Auetal und die Samtgemeinde Eilsen betreut, waren Ende Dezember 1380 Arbeitslose gemeldet. Im Vormonat sind es noch 1338 gewesen. Die Quote stieg damit um 0,2 Punkte zu und liegt bei 7,0 Prozent.
„Normalerweise ist der Anstieg bei den Arbeitslosenzahlen zum Jahresende um ein Vielfaches größer“, so Agentur-Sprecherin Rasokat. Durch die milde Witterung der vergangenen Wochen sei es vielen Handwerksbetrieben, etwa im Baugewerbe, möglich gewesen, auf Kündigungen zu verzichten. Ein Indiz für diese Einschätzung ist nach Angaben der Statistiker der Hamelner Agentur, dass Männer überproportional stark von der Entwicklung betroffen sind. „Angesichts des momentanen Kälteeinbruchs bleibt aber abzuwarten, wie sich der Januar und Februar entwickeln.“
Im Dezember ist nicht nur die Zahl der Arbeitslosen in Schaumburg gestiegen, auch bei den Unterbeschäftigten registrierten die Statistiker eine Zunahme. So kletterte die Zahl der Betroffenen von 5637 auf 5735. Dies sind allerdings 137 Unterbeschäftigte weniger als noch im Dezember 2014. Zu dieser Gruppe gehören nicht nur die offiziell als arbeitslos ausgewiesenen Männer und Frauen, sondern auch die Teilnehmer sogenannter arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen. Diese sind unter anderem berufliche Weiterbildungen, Arbeitsgelegenheiten, Altersteilzeit und diejenigen, die einen Gründungszuschuss bekommen.
Für die kommenden Monate rechnet Ursula Rose, Geschäftsführerin der Agentur für Arbeit in Hameln, mit weniger Dynamik. Es zeichne sich eine Tendenz ab, dass bei exportabhängigen Unternehmen die Nachfrage nach Arbeitskräften zurückgeht, argumentiert sie. Wachstumsperspektive sieht die Agentur-Chefin hingegen in den Berufen, die in Verbindung mit der Betreuung von Flüchtlingen stehen. Allerdings könne der Zuzug der Asylbewerber grundsätzlich einen Anstieg der Arbeitslosenzahlen in der Statistik zur Folge haben, schließt Rose.

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