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Zurück in die zweite Dimension

Nachlassendes Interesse an 3D Zurück in die zweite Dimension

Ein Kinojahr gegen den Trend: Während die Besucherzahlen der deutschen Kinos insgesamt 2014 gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen sind, haben die Filmtheaterbetriebe Rubba nach dem bereits sehr guten 2013 noch einmal ein Plus verzeichnen können.

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Die meisten Zuschauer fand 2014 Peter Jacksons „Der Hobbit – Die Schlacht der fünf Heere“.

Quelle: Warner

Landkreis. Dass es für das cineastische Familienunternehmen mit seinen drei Lichtspielhäusern in Bückeburg, Steinbergen und Stadthagen gegen den Bundestrend so unerwartet gut lief, dafür macht Geschäftsführer Frank Rubba unter anderem die Umstellung auf moderne Vorführtechnik verantwortlich: 2012 und 2013 hatte das Familienunternehmen in allen drei Kinos die klassischen Rollenprojektoren ausgemustert und digitale Vorführsysteme eingeführt.

Das Abspielen der Filme blieb in Bückeburg, Stadthagen und Steinbergen allerdings auch nach Einführung der Digitaltechnik zweidimensional. Auf eine Umrüstung auf 3D-Technik wie sie besonders in großen Multiplex-Kinos inzwischen gang und gebe ist, wurde bewusst verzichtet. Und genau damit scheint der Familienbetrieb auf das richtige Pferd gesetzt zu haben.

„3D ist lange nicht mehr so gefragt wie früher“, meint Rubba. „Das haben wir 2014 besonders deutlich daran gemerkt, wie viele Besucher aus dem Raum Hannover bewusst zu uns gekommen sind, weil sie bei uns bestimmte Filme in 2D sehen konnten und nicht in 3D.“

Einer der Gründe für den bundesweiten Rückgang bei den Zuschauerzahlen war die Fußballweltmeisterschaft: Wie schon während der Turniere 2006 in Deutschland und 2012 in Südafrika sorgte auch der Brasilien-Einsatz des DFB-Teams vier Wochen lang für Leere in den meisten Lichtspielhäusern. Davon blieben auch die Filmtheaterbetriebe Rubba nicht verschont, was jedoch angesichts des ohnehin schwachen Filmangebots in diesen Wochen verschmerzbar gewesen sei, so der Geschäftsführer. Die Verleiher hätten sich vorausschauend auf die WM eingestellt und in dieser Zeit keine neuen Filme gestartet, so Rubba.

Anschließend hätten einige zugkräftige Kassenschlager wie Michael Bays „Transformers 4“ ausgereicht, um die Flaute wieder auszugleichen. Zugute kam den Kinos dabei auch das überhaupt nicht sommerliche Wetter nach der WM.

Die meisten Besucher lockte 2014 sowohl bei den Filmtheaterbetrieben Rubba als auch deutschlandweit „Der Hobbit – Die Schlacht der fünf Heere“ ins Kino. Platz zwei erreichte Til Schweigers „Honig im Kopf“ mit Dieter Hallervordern in der Hauptrolle. Weitere Erwartungserfolge wurden „Die Tribute von Panem – Mockingjay“, „Guardians oft the Galaxy“ sowie „Wolf of Wall Street“.

Zu einem Überraschungserfolg avancierte „Monsieur Claude und seine Töchter“. Philippe de Chauverons interkulturelle Familienkomödie sorgte vor allem im „Metropol“ Steinbergen, aber auch im Bückeburger „Resi“, wochenlang für viele Zuschauer. Ebenso unerwartet gut schlugen sich das Krebs-Drama „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“, „Gone Girl“ sowie „Lucy“ mit Scarlett Johansson.  jp

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