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Zwölf von 70 Jobs fallen weg

Wirtschaft Zwölf von 70 Jobs fallen weg

Wirtschaftliche Erwägungen nennt die Bilfinger Water Technologies GmbH als Grund, weshalb sie die Abteilung „Produktion“ am an der Feldstraße in Ahnsen gelegenen Standort aufgeben wird. Betroffen sein werden zwölf Mitarbeiter.

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Diskret und profitabel

Die Water Technologies GmbH ist eines von 14 im Bilfinger-Konzern zusammengefassten Unternehmen. Dazu gehört auch der im Schatten des Noggerath-Turmes gelegene Ahnser Standort. Von den vier dort tätigen Abteilungen soll nun eine geschlossen werden.

Quelle: thm

Ahnsen. Die im hessischen Aarbergen ansässige GmbH gehört als eines von insgesamt 14 Unternehmen zum Dienstleistungs- und Baukonzern Bilfinger SE mit Sitz in Mannheim. Water Technologies ist seit dem Jahr 2003 auf dem Noggerath-Gelände in Ahnsen aktiv.
„Und wir werden dort künftig auch bleiben“, sagt Joachim Förderer gestern auf Anfrage. Der Geschäftsführer der Bilfinger Water Technologies GmbH bestätigt Gerüchte, die in den letzten Tagen in Ahnsen die Runde gemacht haben und die besagen, dass die Produktion geschlossen werden solle.
„Das ist erst einmal richtig“, so Förderer. Er beeilt sich, zu ergänzen: „Allerdings werden wir allein die Produktion schließen, alle anderen Abteilungen am Standort werden weiterarbeiten.“
Als Begründung führt Förderer wirtschaftliche Gesichtspunkte ins Feld. Seit elf Jahren leiste sich sein Unternehmen an der Feldstraße innerhalb der Water Technologies die mit Abstand kleinste Produktionsabteilung. „Wir haben jetzt einen Punkt erreicht, wo wir damit im Wettbewerb nicht mehr bestehen können“, so Förderer weiter. Daher habe man sich dazu entschlossen, die Produktion künftig im hessischen Aarbergen zu konzentrieren.
Bislang arbeiten am Ahnser Standort insgesamt 70 Mitarbeiter in unterschiedlichen Bereichen. „Die Abteilungen Entwicklung, Projektabwicklung und Aftersales mit ihren knapp 60 Beschäftigten sind von der Umgruppierung gar nicht betroffen“, erläutert Geschäftsführer Förderer. „Sie werden wie bisher in Ahnsen weiterarbeiten.“ Von der Umstellung betroffen seien insgesamt zwölf Mitarbeiter in der Produktion und in der Arbeitsvorbereitung.
Betroffen: In diesem Fall heißt das Förderer zufolge, dass die fraglichen Mitarbeiter ein Wahlrecht haben. Sie können in die Produktion in Aarbergen gehen, sie können auch in der Montage tätig werden oder – was niemandem zu wünschen sei – sie werden nicht weiterbeschäftigt. Das Vorgehen seines Hauses sei zum einen mit dem Arbeitsamt abgestimmt. Mit dem Betriebsrat habe man darüberhinaus einen Sozialplan ausgearbeitet, um unnötige Härten zu vermeiden.
Wie viele der Mitarbeiter am Ende tatsächlich arbeitslos sein werden, wie viele ihre berufliche Zukunft künftig in einem anderen Bereich des Unternehmens finden werden, lässt sich derzeit noch nicht abschätzen. Wie Joachim Förderer erklärt, läuft bezüglich des erwähnten Wahlrechts noch die Frist, innerhalb derer sich die Betroffenen erklären müssen. „Ich bin da aber ganz zuversichtlich – eine Klage liegt uns bislang nicht vor.“ thm

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