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Mindestens 63 tote Soldaten

CNN: Juli blutigster Monat für US-Militär in Afghanistan

Der Juli 2010 war nach einer Zählung des US-Fernsehsenders CNN für die amerikanischen Streitkräfte der bislang blutigste Monat in dem seit fast neun Jahren andauernden Afghanistan- Krieg. In dem nun endenden Monat seien mindestens 63 US-Soldaten dem Konflikt zum Opfer gefallen.

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In der vergangenen Woche wurde wieder tote US-Soldaten in ihre Heimat überführt.

In der vergangenen Woche wurden wieder tote US-Soldaten in ihre Heimat überführt.

© ap

Erst am Freitag starben zwei Männer der US-Army durch eine versteckte Bombe am Straßenrand und ein weiterer ausländischer Soldat durch eine Attacke der Taliban im Süden des Landes.

Wie CNN am Freitag berichtete, waren erst am Vortag drei US- Soldaten bei einem Bombenanschlag getötet worden. Die Internationale Schutztruppe ISAF bestätigte am Freitag den Tod von drei Soldaten, allerdings ohne Einzelheiten zu nennen.

Wie die ISAF weiter mitteilte, starben bei Anschlägen zudem 13 afghanische Zivilisten. Mindestens sechs Menschen seien bei einem Angriff von radikal-islamischen Aufständischen in der südöstlichen Provinz Ghasni getötet worden. Sieben weitere kamen bei der Explosion von Sprengsätzen in den Provinzen Ghasni, Paktia und Kandahar ums Leben. Auch diese Zwischenfälle ereigneten sich am Donnerstag.

Die Zahl der in Afghanistan getöteten NATO-Soldaten ist in den vergangenen Monaten stark gestiegen. Laut der Zählung des unabhängigen Internetdienstes icasualties.org verloren seit Jahresbeginn 405 ausländische Soldaten ihr Leben. Im Juli starben bislang insgesamt 85 Mitglieder der internationalen Streitkräfte. Der Vormonat Juni war mit 102 Toten, darunter 60 Amerikanern, der bislang blutigste Monat für US- und NATO-Truppen seit Beginn des Einsatzes Ende 2001.

US-Präsident Barack Obama stockt die amerikanischen Truppen am Hindukusch vorübergehend um 30 000 Mann auf. Bereits im Juli 2011 will er aber schon mit dem Abzug von Soldaten beginnen. Angesichts des mangelnden Fortschritts in dem Konflikt hinterfragen US-Medien diesen Termin inzwischen immer kritischer.

dpa


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