Ehe es „voll zur Sache geht“, weist Tatjana Platz (rechts) die Jungen und Mädchen auf die Besonderheiten der verschiedenen Wasserstationen hin.
Foto: möh
Sie hatte die Aktion noch nicht offiziell eröffnet, da spritzten sich die Kinder schon gegenseitig nass, ohne darauf zu achten, wer noch sein T-Shirt oder seine Hose trug. Erst ein „Machtwort“ der Verantwortlichen machte dem „Unfug“ zunächst ein Ende. Als aber alle ihre Kleidung bis auf die Badehose oder den Bikini abgelegt hatten, ging es lustig weiter zur Sache. Kein Wunder, das Wetter spielte an diesem Tag bestens mit.
Tatjana Platz und ihre freiwilligen Helferinnen und Helfer hatten für die 22 Kinder im Alter von vier bis acht Jahren im Garten des Gemeindehauses an der Obernkirchener Straße viele Stationen rund um das Wasser vorbereitet. So gab es eine Wasserrutsche – und wer wollte, konnte von einem Trampolin in ein kleines Schwimmbecken springen. Mit einer Art „Wasserpistole“ galt es, aufgeschichtete Dosen umzuwerfen. Die Kinder durften auch ein Piratenschiff schwimmen lassen oder Schwämme auf einen Helfer werfen, der hinter einer Wand stand, sodass nur sein Gesicht zu sehen und zu treffen war.
Ferner bestand für die Jungen und Mädchen, die nicht unbedingt direkt mit dem feuchten Element in Berührung kommen wollten, die Möglichkeit, sich mit einem Modell der Arche Noah, einer kleinen Hüpfburg, aber auch mit bunter Straßenkreide und Malen mit „Wasserfarbe“ zu vergnügen.
Damit die Helferinnen und Helfer die Kinder an diesem Nachmittag auch mit Namen anreden konnten, hatte sich Tatjana Platz etwas Besonderes einfallen lassen: Sie schrieb deren Namen mit einem etwas wasserfesteren Stift auf die Oberarme der Jungen und Mädchen. Für das leibliche Wohl der Kinder gab es Getränke, frisches Obst und knusprige Kekse sowie als besonderes Bonbon ein Eis.
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