Ganz konzentriert werden hier anhand von Koordinaten Standorte bestimmt, zum Beispiel vom eigenen Wohnsitz. Foto: sig
Diesmal war es nur eine handverlesene Schar von Kindern, die sich eingefunden hatte. Das Team um Samtgemeinde-Jugendwart Carsten Everding bat alle Teilnehmer zum Auftakt erst einmal in den sorgsam abgedunkelten Schulungsraum. Everding: „Selbst bei Wasserspielen im Freien besteht die Gefahr, dass durch die Hitze ein Kind Kreislaufprobleme bekommt und umkippt; das wollen wir auf keinen Fall riskieren. Deshalb haben wir unser Programm geändert und werden den Kindern zunächst einmal das Koordinatensystem erklären.“
Das geschah auch virtuell mit Filmbeiträgen und speziellem Kartenmaterial. Mithilfe eines Korkens und einer Nadel, die man auf einem Wasserbehälter schwimmen ließ, wurde den Teilnehmern die Funktion eines Kompasses deutlich gemacht. Everding schilderte die Auswirkung der magnetischen Ströme auf der Erdkugel. Ein Film zeigte, dass sich eine Magnetnadel direkt am Pol nicht von der Stelle bewegt, nur wenige Schritte davon entfernt dann aber doch.
Schließlich lernten die jungen Gäste auch, wie sich Standorte anhand von Koordinaten bestimmen lassen. Das neu erworbene Wissen wurde draußen im Freien anschließend in die Praxis umgesetzt, sowohl bei der Fahrt im Feuerwehrauto als auch zu Fuß. Beim Aufsuchen des Kurparks ließ es sich unter schattigen Bäumen am besten aushalten. Zur Abkühlung gab es unterwegs für alle Eis.
Nach der Rückkehr zum Gerätehaus wurden die Akteure mit Bratwurst und Getränken belohnt. Die Heimfahrt bereitete dann anhand der Kartenkenntnisse kein Problem.
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