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Minden, Hameln & Nienburg Nach symbolischer Hinrichtung in Minden: Jetzt ermittelt der Staatsschutz
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Minden: Nach symbolischer Hinrichtung ermittelt jetzt der Staatsschutz

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11:45 30.10.2020
Eine Schaufensterpuppe wurde in Minden symbolisch hingerichtet.  Quelle: pr.
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Minden/Bielefeld

Laut Polizeiinformationen besteht der Verdacht der Volksverhetzung, weil die Täter mit dem Aufhängen der Puppe vermutlich Pressevertreter, die über die Corona-Pandemie berichten, verächtlich machen wollten. Die Schaufensterpuppe, das Schild und die Brille werden zurzeit bei der Polizei Bielefeld auf Spuren untersucht.

Die Puppe ist aus grauem Kunststoff, ca. 185 cm groß und stellt einen Mann dar. Sie weist leichte Gebrauchsspuren auf. Auf den Schultern und an der linken Hüfte werden die Gelenke mit einem schwarzen ca. 4 cm breiten, aufgeschraubten Kunststoffband zusammengehalten.

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Wer hat etwas beobachtet?

In diesem Zusammenhang bittet die Polizei um die Beantwortung folgender Fragen:

Wer hat in der Nacht zum oder am Morgen des Samstag, den 24.10.2020, in der Umgebung der Glacisbrücke in Minden Personen beobachtet, die eine Schaufensterpuppe transportierten? 

 

Wer kann Angaben zur Herkunft der abgebildeten Puppe machen?

Hinweise zu möglichen Tätern oder andere Hinweis zur Tat werden unter Telefon 0521-5450 oder bei jeder Polizeidienststelle entgegen genommen. 

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