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Bad Rehburg Längerer Weg zum Königreich
Längerer Weg zum Königreich
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17:54 03.08.2009
Die besten Schützen Bad Rehburgs: Königspaar Heike Lübkemann und Werner Spann (Mitte) mit den zweitbesten Schützen Karin Hein und Eik Lübkemann (links) sowie den Drittplatzierten Birgit Wagner und Rainer Ebert.
Die besten Schützen Bad Rehburgs: Königspaar Heike Lübkemann und Werner Spann (Mitte) mit den zweitbesten Schützen Karin Hein und Eik Lübkemann (links) sowie den Drittplatzierten Birgit Wagner und Rainer Ebert. Quelle: ade
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„Von unseren 75 Mitgliedern kommen viele aus den benachbarten Stadtteilen“, erzählte der Vorsitzende des Bürgerschützenvereins, Jürgen Wagner. Weil das so sei, habe der Verein vor einigen Jahren seine strikten Regeln gelockert. Seitdem könnten auch Nicht-Bad-Rehburger am Wettkampf um die Königswürde teilnehmen – sofern sie Mitglied im Verein seien. Der erste König, auf den diese Regel angewendet wurde, wohnte in einem Haus nahe Bad Rehburg, das laut Kataster aber zu Winzlar gehört und im Ort als „Schinkenburg“ bekannt ist. Der Weg des neuen Königs Werner Spann zu seinem „Königreich“ ist ein wenig länger – Spann lebt in Rehburg.

Während Spann bereits im zweiten Stechen mit fünf weiteren Schützen klarer Sieger war, mussten die besten Damen häufiger antreten. Erst nach dem fünften Durchgang stand fest, dass Heike Lübkemann einmal mehr Bad Rehburgs Schützenkönigin ist. Mit jedem neuen Durchgang stieg die Nervosität der Damen, in ihren Schießergebnissen schlug sich das allerdings nicht negativ nieder. Karin Hein, die Lübkemann bis zuletzt die Stirn bot, gratulierte als erste der neuen Königin – auch sie hatte vor einigen Jahren schon einmal die Königskette bekommen. An dritter Stelle bei den Damen steht Birgit Wagner. Bei den Herren kam Eik Lübkemann auf den zweiten und Rainer Ebert auf den dritten Platz.

Klein und familiär wie eh und je gestalteten die Bürgerschützen ihr Schützenfest – eher noch kleiner als in den Vorjahren, da sie dieses Mal kein Zelt aufbauen durften. Der neue Pächter des Restaurants, in dessen Hinterhof der Schießstand untergebracht ist, wollte das Zelt auf seinem Parkplatz nicht zulassen. Stattdessen begnügten sich die Schützen mit der kleinen Remise, die sie angemietet haben. Das fehlende Zelt führt auch dazu, dass der Umzug mit Proklamation, der für Freitag, 7. August, 17.30 Uhr, geplant ist, nicht wie üblich am Schießstand startet. Treffpunkt ist stattdessen das Feuerwehrgerätehaus, wo nach dem Umzug auch gefeiert werden soll. ade

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