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Bad Rehburg Roadster- und Oldtimer-Treffen in der Kuranlage
Roadster- und Oldtimer-Treffen in der Kuranlage
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19:52 05.07.2013
Was ansonsten verboten ist, wird beim Roadster-Treffen erlaubt: das Befahren der Wege in der "Romantik Bad Rehburg".  ade
Was ansonsten verboten ist, wird beim Roadster-Treffen erlaubt: das Befahren der Wege in der "Romantik Bad Rehburg".  ade
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Von Beate Ney-Janssen

Bad Rehburg. Die Sonne hat solche Fahrer bei den vergangenen Treffen stets nach Bad Rehburg gelockt – ihre Strahlen machen schließlich Touren in Cabrios erst richtig schön. Im vergangenen Jahr meinte das Wetter es gut mit den Fahrern und prompt kamen aus weitem Umkreis Roadster und Oldtimer zu dem Treffen. Nicht alle von ihnen sind indes derart „oben ohne“ erschienen. Das ist aber auch keine Voraussetzung, um auf den Parkplatz und die Wege der Anlage gelotst zu werden.

„Irgendwie anders“ sollten die Fahrzeuge sein, die bei dem Treffen dabei sind, sagt Ulrich Helms vom Hannoverschen „Seven-IG-Stammtisch“. In einem Jahr kam ein Flugzeugschlepper aus dem Diepholzer Raum nach Bad Rehburg, Ferraris haben schon neben Geländewagen gestanden, schön hergerichtete Oldtimer unterschiedlichster Fabrikate neben nagelneuen Rennmaschinen.

Einer der Höhepunkte des vergangenen Jahres war ein Lagonda. Dessen Besitzer musste nur die Motorhaube öffnen – schon versammelte sich darum eine Menschentraube. Diese Vielfalt mache den Reiz der Treffen aus, sagt Helms. Er selbst fährt einen Caterham Super-Seven. Der aus einer kleinen Fabrik in England stammende Flitzer ist erst wenige Jahre alt, trotzdem bekommt der Hannoveraner oft Lob für sein „schönes altes Auto“. Vielleicht ist das ein Grund dafür, dass er ein Herz für viele Arten von außergewöhnlichen Fahrzeugen hat.

Das Treffen in der „Romantik“ stattet er stets mit einem minimalen Programm aus: keine Anmeldung, keine „fliegenden Händler“, kein zusätzliches Unterhaltungsprogramm. „Wir sind uns selbst genug“, sagt er und meint, dass die Gespräche über geöffneten Motorhauben und die Rundgänge entlang vieler so unterschiedlicher Fahrzeuge ausreichende Unterhaltung bieten.

Dass dann im benachbarten Restaurant noch ein alkoholfreies Bier gemeinsam getrunken wird, bevor alle Teilnehmer aufbrechen, um die Straßen am nahen Steinhuder Meer vor der Rückfahrt zu erkunden, gehört ebenso dazu. Neu wird in diesem Jahr sein, dass eine der Rasenflächen frei gehalten wird – für diejenigen, die es nach einem Picknick gelüstet.