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Loccum Krumme, Kurze und Frankenstraße werden ausgebaut
Krumme, Kurze und Frankenstraße werden ausgebaut
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11:22 22.05.2012
Eine schönere Pflasterung als auf dem Parkplatz des Rathauses sei für die Loccumer Maßnahmen vorgesehen, betonen Martin Franke (rechts) und Bauamtsleiter Björn Polacek (links). Mit der Bewilligung, die Helmut Weiß überreicht, wird der Ausbau der Loccumer Straßen für die Stadt erst möglich.
Eine schönere Pflasterung als auf dem Parkplatz des Rathauses sei für die Loccumer Maßnahmen vorgesehen, betonen Martin Franke (rechts) und Bauamtsleiter Björn Polacek (links). Mit der Bewilligung, die Helmut Weiß überreicht, wird der Ausbau der Loccumer Straßen für die Stadt erst möglich. Quelle: ade
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Loccum / Rehburg (ade). 270.000 Euro hatte Helmut Weiß vom Landesamt für Geoinformation und Landesentwicklung Niedersachsen (LGLN) im Gepäck bei seinem Besuch im Rehburg-Loccumer Rathaus – nicht in Scheinen natürlich sondern in Form eines Bewilligungsbescheides für Mittel aus der EU. Mit diesem Geld soll die seit 1997 in Loccum laufende Dorferneuerung zum Abschluss gebracht werden. Über 2013 hinaus werde kein Geld mehr fließen, sagte Weiß. Eine Verlängerung des Programms sei unwahrscheinlich, da der Bund die Mittel gekürzt habe. Dass Loccum nun noch einmal in den Genuss der Förderung komme, liege daran, dass das Land Niedersachsen nach der Kürzung der Bundesmittel für 2012 und 2013 noch einmal Geld aus seiner Kasse zugegeben habe.

Nachdem vor einigen Jahren die Alte Dorfstraße in Loccum sowie einige Nebenstraßen ausgebaut wurden, soll nun den noch fehlenden angrenzenden Straßen zu einem schönen Aussehen verholfen werden. Die Frankenstraße kann ebenso von dem Zuschuss profitieren wie auch die Kurze Straße, zwei Abschnitte der Krummen Straße und noch zwei Fußwege. Eine Million Euro seien für die Maßnahmen veranschlagt, sagte Bürgermeister Martin Franke. Davon müsse die Stadt letztendlich rund 180.000 Euro tragen – nach Abzug der Förderung und der Beiträge, die die Anlieger zu leisten hätten. Einer der nächsten Schritte sei nun, Details der Planung mit den Anliegern abzustimmen und sie über ihre Beiträge zu informieren. Sicherlich gäbe das manchen Erklärungsbedarf. Letztlich profitierten die Anlieger aber von dem Ausbau, der bis zum Herbst 2013 fertig gestellt sein müsse: ihre Anteile würden sich durch die LGLN-Förderung reduzieren. Würde erst in fünf Jahren gebaut, müssten sie wesentlich mehr zahlen.

Noch in diesem Jahr wird das Parkdreieck vor dem Loccumer Klostertor in einen ansehnlichen Zustand gebracht – ebenfalls mit Unterstützung durch die LGLN. Bisher, fasste Weiß zusammen, seien in die Dorferneuerung in Loccum 2,7 Millionen Euro aus seinem Haus heraus gegeben worden. Die letzten 270.000 Euro werden nun noch drauf gelegt.