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Loccum Saubande vor dem Altar
Saubande vor dem Altar
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20:12 10.04.2014
Inspiriert von Schwein Max hat Nina Weger „Die sagenhafte Saubande“ geschrieben. ade
Inspiriert von Schwein Max hat Nina Weger „Die sagenhafte Saubande“ geschrieben. Quelle: ade
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von Beate Ney-Janssen Loccum

Max wird leider nicht vor dem Altar sein Ringelschwänzchen in die Höhe halten – dabei ist das ausgewachsene Schwein, mit dem Nina Wegers Schwester Sarah Schwarz in ihrem eigenen Zirkus auftritt, doch der Namensgeber für „Die sagenhafte Saubande“. Zu ihrem Buch hat sich Weger jedenfalls von diesem klugen Schwein inspirieren lassen – ebenso wie von seinen Marotten. Und so können sich die Zuhörer der Lesung schon jetzt darauf freuen, zu hören, was Schwein Max antreibt, um die Kinder Mattheo und Polly samt Pudelpärchen Toffy und Nero bei deren Detektivarbeit zu unterstützen. Eines sei jetzt schon verraten: Apfelkuchen spielt dabei keine unerhebliche Rolle. Und Apfelkuchen liebt Max auch im wirklichen Leben.

 Es ist bereits das dritte Kinderbuch, das Nina Weger geschrieben hat und das im Oetinger-Verlag veröffentlicht wurde – und es wird auch nicht das letzte sein. Denn „Die sagenhafte Saubande“ ist als Serie mit in sich abgeschlossenen Geschichten angelegt. Band 2 ist bereits fertig geschrieben, muss noch illustriert und gedruckt werden und wird in nicht allzu ferner Zukunft erscheinen. Band 3 existiert zu großen Teilen schon im Kopf von Nina Weger.

 Dass die Autorin, die in Hannover lebt, in Loccum zum Welttag des Buches liest, hängt mit ihrer Familiengeschichte zusammen. Zum einen wohnen ihre Eltern in Loccum, zum anderen ist auch der Geburtsort von Max nicht weit entfernt. Den hat Schwester Sarah bei einem Landwirt im nienburgischen Liebenau erstanden.

 Kinder und Eltern können sich auf eine unterhaltsame Lesung bei freiem Eintritt freuen – inklusive Verlosung einiger Saubanden-Exemplare, Signierstunde und Büchertisch. Gleichzeitig werden das Rehburg-Loccumer Familien-Servicebüro und der Rotary-Club Rehburg-Loccum am Kloster den Startschuss für ihr Projekt „Büchertürme“ geben. Was es damit auf sich hat, können sich alle Besucher vor Ort genau erklären lassen.