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Loccum Vorschnuppern im Himmelszelt
Vorschnuppern im Himmelszelt
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17:41 14.03.2013
Zum Vorschnuppern und auch zum eigentlichen Festakt lädt Abt Horst Hirschler in die Loccumer Klosterkirche ein.
Zum Vorschnuppern und auch zum eigentlichen Festakt lädt Abt Horst Hirschler in die Loccumer Klosterkirche ein. Quelle: ade
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Von Beater Ney-Janßen

Loccum. Im Himmelszelt wird am Mittwoch, 17 Uhr, ein Fass Bier angestochen – und Abt Horst Hirschler sagt, dass er „ein bisschen was erzählen“ will. Danach seien alle Gäste eingeladen, an der Hora, dem Stundengebet, in der Klosterkirche teilzunehmen und sich anschließend auf dem Klostergelände umzusehen. Ein „Vorschnuppern“ sei das, sagt der Abt des Klosters. Als Angebot an alle, die in der Nähe Loccums leben und schon vor Beginn des Jubiläums sehen wollen, welche Vorbereitungen für sieben Monate Jubiläum mit mehr als 100 Veranstaltungen und über 500 Führungen getroffen wurden.
Das Himmelszelt, das auf der Weide hinter der Kirche steht, auf der im vergangenen Sommer noch Kühe gemütlich wiederkäuten, wird pünktlich zu diesem Schnupper-Tag aufgebaut sein. 150 Gäste passen hinein, und bis zum Oktober werden darin die Gäste des Klosters bewirtet. Was Hirschler am 20. März mit dem ersten Festbier in der Hand erzählen will, das ist das, was geschehen soll und das, was bereits geschehen ist. Wer den Abt kennt, der weiß, dass er lebhaft und anschaulich aus den Jahren der Vorbereitung auf das Jubiläum berichten kann.
Wenn sich dann der Tag, an dem dem Zisterzienser-Orden das Land, auf dem das Kloster steht, überschrieben wurde, zum 850. Mal jährt, dann werden zahlreiche geladene Gäste zum Fest-Gottesdienst in Loccum vorfahren. Ralf Meister, Landesbischof der evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannover, ist darunter. Er wird auch die Predigt im Gottesdienst halten. Aus der Politik kommt Niedersachsens Landtagspräsident Bernd Busemann, der den Festakt eröffnen wird. Und der Generalabt des Zisterzienserordens, Mauro-Guiseppe Lepori wird gemeinsam mit Hirschler ebenfalls an dem Gottesdienst mitwirken.
Auch wenn viele Einladungen verschickt worden seien, betont Hirschler, so sei der Eröffnungs-Gottesdienst doch keine geschlossene Veranstaltung. „Im Mittelschiff können wir 1000 Stühle aufstellen, und auch in den Seitenschiffen sind noch viele Plätze“, sagt er. Wer dabei sein wolle, sei herzlich willkommen – auch ohne ausdrückliche Einladung.