Menü
Schaumburger Nachrichten | Ihre Zeitung aus Schaumburg
Anmelden
Münchehagen Ein Dorf spielt um den Dino-Cup
Ein Dorf spielt um den Dino-Cup
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:05 13.04.2014
Die Mannschaften für den ersten Dino-Cup sind ausgelost - den Pokal selbst hält Wolfgang Deppermann (vorne Mitte) in Händen. ade
Die Mannschaften für den ersten Dino-Cup sind ausgelost - den Pokal selbst hält Wolfgang Deppermann (vorne Mitte) in Händen. ade
Anzeige
Münchehagen

„Wenn Wolfgang Deppermann etwas in die Hand nimmt, dann macht er das auch hundertzwanzigprozentig.“ Dieses Lob gab Münchehagens Ortsbürgermeisterin Renate Braselmann an den Mann, der sich nicht nur für den Bau des Boule-Platzes an dem Spielplatz "Im Dorfe" eingesetzt hat, sondern auch aktiv daran arbeitet, dass dieser Platz genutzt wird – unter anderem als Spartenleiter "Boule" innerhalb des Mönkehäger Dörpvereins.

So ist auch der Dörpverein in Kooperation mit dem Ortsrat der Ausrichter des ersten Turniers um den Dino-Cup. Diese Idee wurde bei der Einweihung des Platzes geboren. Nahe liegend war für alle Beteiligten der Name, denn schließlich hat das Dorf mit dem Dinosaurier-Freilichtmuseum eine Attraktion, die in weitem Umkreis ihresgleichen sucht. Den zugehörigen Wanderpokal zu stiften, ist für den Dino-Park dann auch eine Selbstverständlichkeit gewesen – und Park-Geschäftsführer Franz-Josef Dickmann präsentierte das Miniatur-Modell eines Tyrannosaurus Rex zur Auslosung der Mannschaften für das Turnier.

Acht Mannschaften sollen am 27. April antreten, mit jeweils vier Spielern sowie einem Ersatzspieler. Um das gesamte Dorf bei dem Turnier vertreten zu wissen, hat sich das Organisations-Team darauf geeinigt, die Mannschaften aus den vier Rotts, die eigentlich nur bei den Schützenfesten einen freundschaftlichen Wettstreit austragen, zu rekrutieren. Nun treten als das Ankerrott, Heiderott, Schnüffelbrinksrott und Stukenrott auch beim Dino-Cup gegeneinander an.

Morgens um 9 Uhr soll das Turnier beginnen, für 17.45 Uhr ist die Siegerehrung geplant. In der Zwischenzeit wird nicht nur Boule gespielt und das Boulespiel beobachtet, sondern auch Essen und Trinken angeboten. Der Spielmannszug des Ortes will einige Lieder spielen und Gäste sind gerne gesehen. Und da die Anfragen von potentiellen Spielern größer seien als die Anzahl derer, die in die Mannschaften aufgenommen werden könnten, sagt Deppermann, sei es durchaus möglich, dass ein gesetzter Spieler auch gelegentlich zugunsten eines anderen aus seinem Rott auf eine Partie verzichte.