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Münchehagen Prima Stimmung im Anker-Rott
Prima Stimmung im Anker-Rott
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18:52 26.06.2011
Mit Münchehagens neuen Schützenkönigen freuen sich Ortsbürgermeister Kay Anders und seine Stellvertreter.
Mit Münchehagens neuen Schützenkönigen freuen sich Ortsbürgermeister Kay Anders und seine Stellvertreter. Quelle: ade
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Münchehagen (ade). „Unsere Frauen bringen die Stimmung hier herein“, sagte Günter Wilkening – oder brüllte es vielmehr, denn dem Lärm von Stimmengewirr und Musik im Festzelt war kaum anders beizukommen. Kurz darauf stand der ehemalige Ortsbürgermeister in der Reihe der Frauen und Männer, die lautstark „Stuken-Rott“ riefen - immer noch in der Hoffnung, dass ihre fünf Schützen das beste Ergebnis und damit den Rottpokal eingefahren haben mochten. Die Hoffnung trog, obwohl die beste Schützin unter ihnen war: Jana Hockemeier legte mit einem Teiler von 1 einen Schuss vor, der einfach nicht zu toppen war. Andreas Wulf als Rottführer im Anker-Rott bekam schließlich den Pokal überreicht. Die glänzenden Schützen aus seinem Rott, Denise Kuhlmann, Stefan Glänzer, Marcus Deppermann, Karin Deppermann und Rainer Makrutzki, ließen sich gemeinsam mit ihm feiern. Die Stimmung im Zelt trübte das auch unter den übrigen Rotts nicht – tanzend und singend feierten alle Münchehäger weiter.

Am Tag zuvor hatten die neuen Majestäten schon Applaus, Ketten und Scheiben bekommen. Günter Suer (Schnüffelbrink-Rott) als Schützenkönig, Reinhardt Kirchhoff (Schnüffelbrink-Rott) als Bürgerkönig, Dustin Höhlig (Heide-Rott) als Jugendkönig und Andrea Mau (Schnüffelbrink-Rott) als Schützenkönigin ließen sich von allen Feiernden und besonders von ihren eigenen Rotts beglückwünschen. Dass das jährliche Schützenfest ein Ereignis im Dorf ist, zu dem sich alle Generationen zugehörig fühlen, zeigte sich einmal mehr beim Festumzug – so mancher Winzling, den seine Beine noch nicht im Marschtempo den weiten Weg getragen hätten, durfte auf den Schultern von Vater oder Großvater „mitmarschieren“. Mit dem Kindernachmittag, den schon traditionell der Förderverein des Kindergartens ausrichtet, hatten die Kinder außerdem einige Stunden bekommen, bei denen sie voll und ganz im Mittelpunkt standen. Von der älteren Generation hatte sich beim Umzug hingegen so mancher mit Freunden und Nachbarn Stühle vor dem Haus aufgestellt, um winkend und grüßend den Zug an sich vorbeigehen zu sehen.