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Rehburg Bürgerbeteiligung für Gestaltungsvorschläge
Bürgerbeteiligung für Gestaltungsvorschläge
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20:16 17.09.2010
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Rehburg (ade). Der Parkplatz hinter dem Rathaus soll ein Kulturhof werden, die Wiese dahinter zu einem Teich. Eine „Allee der vereinten Bäume“ vom Rathaus bis zum Meerbachstadion hat der Planer als Aktivitätsachse vorgesehen – Bolz- und Volleyballfelder, ein Grillplatz und eine Skateranlage sollen sich ebenso daran anschließen, wie ein Minigolfplatz, eine Spiel- und Freizeitwiese und eine Freilichtbühne. Am Ende der Allee und noch hinter dem Kindergarten soll sich ein kleines Gebäude anschließen, das als Jugendtreff dient. Der Festplatz, der an drei Tagen im Jahr beim Frühjahrsmarkt zum Rummel wird, ist weiter vorhanden – allerdings deutlich kleiner geworden.

Eine reine Diskussionsgrundlage sei dieser Plan, sagte Martin Franke aus der Verwaltung dem Ortsrat. Erste Kritikpunkte brachte Franke gleich selbst ein. So erscheine ihm der Festplatz zu klein, der Jugendtreff zu weit von allem entfernt. Womöglich sei solch eine Lösung auch nicht das, was die Jugendlichen sich wirklich wünschten.

Eine Bürgerbeteiligung zu den Veränderungen im Ortskern solle noch initiiert werden, sagte Franke. Entweder solle dazu über das Mitteilungsblatt der Stadt aufgerufen werden oder eine Initiative in Kooperation mit dem neuen Ehrenamtszentrum „Ehrenamt vor Ort“ ins Leben gerufen werden.

Die erste Informationsveranstaltung, zu der Gewerbetreibende aus Rehburg eingeladen worden seien, habe kaum konkrete Ergebnisse gebracht, führte Rehburg-Loccums Bürgermeister Dieter Hüsemann aus. In der Veranstaltung sei es darum gegangen, dass nicht nur Investitionen gefördert würden, sondern auch nicht-investive des sogenannten City-Managements. Der grundsätzlichen Überlegung, erneut einen Gewerbeverein ins Leben zu rufen, seien keine Taten gefolgt. Zu weiteren Veranstaltungen sollten Dienstleister und Bürger eingeladen werden.

Eine „Kunstgalerie in Rehburg“ sei die Anregung, die die Verwaltung aus der ersten Veranstaltung aufgegriffen habe, sagte Franke. Fenster von leer stehenden Wohn- und Geschäftshäusern sollten für diese Galerie genutzt werden. Das werte zum einen den Ort auf, zum anderen könnten mit Hinweisen in den Fenstern die „Leerstände zu Markte getragen“ werden. Bisher hätten sich 23 Eigentümer beziehungsweise Pächter bereit erklärt, ihre Fenster der Galerie zur Verfügung zu stellen.