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Rehburg Rehburg hat eine Ortsbürgermeisterin
Rehburg hat eine Ortsbürgermeisterin
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13:28 09.11.2011
Einigkeit im Rehburger Ortsrat: Ernst Busse und Jürgen Busse, Manfred Kahle, Angelika Teßner, Karl-Heinz Engelmann, Elke Lustfeld und Carsten Schmidt gehören ihm an. Vera Hauser (FDP) ist als Stadtratsmitglied in beratender Funktion im Ortsrat. Quelle: ade
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Rehburg (ade). „Die CDU schließt sich dem Vorschlag an“, meldete sich Ernst Busse (CDU) zu Wort, nachdem Carsten Schmidt (SPD) Angelika Teßner zur Wahl vorgeschlagen hatte. Sie sei keine Partei-Ideologin und werde die Interessen des Ortes gut vertreten. Außerdem habe sie bei der Kommunalwahl die meisten Stimmen erhalten. So gab es ein einstimmiges Votum für Teßner – mit den drei Stimmen aus den Reihen der SPD, den drei Stimmen von der CDU und der Stimme von Elke Lustfeld, die für Bündnis 90/Die Grünen im Ortsrat sitzt.

Ebenso einig waren sich alle bei der Wahl der Stellvertreter. Jürgen Busse (CDU) ist die erste Vertretung für Teßner, Elke Lustfeld die zweite. Der scheidende Ortsbürgermeister Heinrich Lempfer (CDU) hatte die Sitzung noch eröffnet – nach Teßners Wahl und nachdem er seine Schützenfest-Schärpen abgegeben hatte, übergab er endgültig das Wort an seine Nachfolgerin.

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Kurz und bündig brachte die neue Ortsbürgermeisterin ihre erste Sitzungsleitung hinter sich. Einigkeit gab es sowohl bei der Verteilung der Zuschüsse an Vereine und Verbände wie auch bei den Vorschlägen zum Rehburg-Loccumer Haushalt 2012. So soll der Rehburger Spielmannszug ebenso wie der Bürger- und Heimatverein 200 Euro bekommen. An den RSV und den TV Jahn gehen jeweils 400 Euro, „Ski und Wandern“ bekommt 150 Euro und 250 Euro der Schützenverein. Zur Unterstützung bei den Verbrauchskosten für seinen Probenraum gehen weitere 130,59 Euro an den Spielmannszug.

Zum Haushalt erteilte Teßner Ernst Busse das Wort, der als Steuerberater und langjähriger Vorsitzender des Finanzausschusses der Finanzexperte in der Runde ist. 750.000 Euro seien für die Rehburger Ortskernsanierung im Haushalt vorgesehen, sagte Busse, von denen 500.000 Euro aus Fremdmitteln kommen sollten. Damit sei Rehburg gut bedient. Weitere Forderungen seien vermessen. Dem schlossen sich die übrigen Mitglieder an.