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Stadt Rehburg-Loccum Ein Zeichen für Schulobst setzen
Ein Zeichen für Schulobst setzen
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19:14 12.01.2010
Willi Engelmann und Ulrich Nobbe reichen zum Start der Apfel-Aktion selbst die Teller herum. Wie in anderen Kindergärten und Schulen tritt auch in der Loccumer Haupt- und Realschule der Förderverein an, um die Äpfel zu teilen und den Schülern zu geben. ade
Willi Engelmann und Ulrich Nobbe reichen zum Start der Apfel-Aktion selbst die Teller herum. Wie in anderen Kindergärten und Schulen tritt auch in der Loccumer Haupt- und Realschule der Förderverein an, um die Äpfel zu teilen und den Schülern zu geben. ade
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Rehburg-Loccum. Ein Zeichen wolle der Club setzen, sagt dessen Präsident Ulrich Nobbe, reicht währenddessen einer Schülerin einen Teller mit Apfelspalten und beißt selbst herzhaft in eine Frucht. 1 600 Äpfel – gelegentlich eventuell auch Orangen oder Mandarinen – spendiert der Club je Woche Schulen und Kindergärten in Rehburg-Loccum, Stolzenau und Landesbergen.

„Das Interesse an unserem Projekt war so groß, dass wir unser Budget verdoppeln mussten“, freut sich derweil Willi Engelmann vom Förderkreis des Rotary-Clubs. Allein in Rehburg-Loccum wollten sechs Kindergärten und zwei Schulen das Angebot gerne nutzen.

In der Loccumer Haupt- und Realschule haben am ersten Tag der kostenlosen Apfel-Ausgabe die Vorsitzende des Fördervereins, Angelika Voigt, und ihre Vorstandskollegen Veronika Pech und Bernd Meyer die Aufgabe übernommen, die Äpfel in Spalten zu schneiden und – der Renner bei den Schülern – das Obst spiralförmig zuzuschneiden.

„Ohne den Förderverein hätten wir ablehnen müssen“, meinte Rektor Jürgen Schulz. Unzerteilte Äpfel würden leicht für Ballspiele missbraucht, der Förderverein stellt in Kooperation mit einigen Schülern in den kommenden Wochen das „Personal“ zum Zerteilen und Austeilen. Wer dieses „Personal“ unterstützen möchte, kann Angelika Voigt unter der Telefonnummer (0 50 37) 26 50 anrufen.

Der Rotary-Club hofft unterdessen darauf, dass seine „Anstoß-Finanzierung“ weitere Kreise zieht und sich Geschäftsleute oder Institutionen finden, die einzelnen Kindergärten oder Schulen auch in Zukunft zu gesunder und kostenloser Kost verhelfen. ade

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