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Stadt Rehburg-Loccum Klosterjubiläum als Chance begreifen
Klosterjubiläum als Chance begreifen
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11:09 14.12.2011
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Rehburg-Loccum (ade). 68.500 Euro seien für diverse Aktivitäten bereits für den Haushalt 2012 veranschlagt, berichtete Bürgermeister Dieter Hüsemann. Auf 22.500 Euro Förderung hoffe die Stadt. Ein Geschichtenweg für Radfahrer durch die Stadt solle davon entwickelt werden, Logo und Fahnen, historische Stadtführungen für drei Ortsteile, eventuell eine Klosterwanderroute und die Markierung von Stadtpunkten für Besucher, die sich die Stadt selbständig erwandern wollten. Das Wegeleitsystem solle ergänzt und eine Info-Broschüre zum Klosterjubiläum erstellt werden.

Fördermittel für diese Vorhaben zu bekommen, sei nicht einfach, bekannte Hüsemann. Das Kloster selbst habe schon zahlreiche Möglichkeiten intensiv ausgeschöpft, dessen Etat für die Feierlichkeiten zum Jubiläum liege bei 1,2 Millionen Euro. Zusätzlich wolle es die Pilgerscheune und den Schweinestall auf dem Gelände des Klosterguts zu einem Museumscafé ausbauen. Der Investitionsbedarf für dieses Café liege bei vier Millionen Euro.

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Hunderttausende von Gästen, die das Kloster erwarte, müssten doch auch Übernachtungsmöglichkeiten bekommen, warf Ausschussmitglied Osman Timur (CDU) ein. Er schlage vor, ähnlich wie bei der Cebit in Hannover auf die Suche nach Privatquartieren in der Stadt während der Zeit des Jubiläums zu gehen. Über eine Werbekampagne für solche Unterkünfte im kommenden Jahr werde nachgedacht, erwiderte Hüsemann. Er nahm auch den Vorschlag auf, weitere Wohnmobilstellplätze installieren zu lassen. Die Betten der Evangelischen Akademie und der Heimvolkshochschule seien durch die Veranstaltungen des Klosters in 2013 blockiert. Was bleibe, seien das Hotel in Loccum, die Aussicht auf die Fertigstellung des Hotels in Bad Rehburg mit 60 Betten und einige Privatzimmer, die bereits angeboten würden.