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Stadt Rehburg-Loccum „Schwarze Null“ ist kleine Hoffnung
„Schwarze Null“ ist kleine Hoffnung
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19:18 18.09.2013
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Rehburg-Loccum. Die große Schwankungsbreite – und damit häufig auch die große Unbekannte in der Rechnung – liege in der Gewerbesteuer, führte Bürgermeister Martin Franke aus. Mit dieser Unbekannten, ob sie sich nun zum Positiven oder zum Negativen wendet, muss die Stadt auch in diesem Jahr noch rechnen. Als Prognose gab Franke aber eine „schwarze Null“ als Ergebnis des Haushaltsjahres an.

Das zumindest besagen die Zahlen, die zum Stichtag 31. Juli vorgelegen haben. Wirklich aufatmen wollte Bürgermeister Franke allerdings nicht. Auch angesichts der grundsätzlich besseren Zahlen gegenüber den Vorjahren gelte es immer noch, die negativen Ergebnisse wieder zu kompensieren und dafür müsse das Ergebnis der kommenden Jahre eben besser werden.

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Einige Positionen aus dem laufenden Haushaltsjahr, die nicht dem Plan entsprechen, führte Franke an. So läge die Gewerbesteuer momentan knapp unter den veranschlagten 1,57 Millionen Euro. Grundsteuer A und B würden ebenfalls mit einem leichten Defizit zu Buche schlagen und auch die Grundstücksverkäufe gestalteten sich bisher nicht so üppig wie erhofft.

Der Absatz der Verkaufsartikel, die für das Klosterjubiläumsjahr angeschafft worden seien, laufe ebenfalls nicht gut. Insbesondere schlage dabei das Stadt-Magazin unter dem Titel „LoRe“ zu Buche, das zwar gut, mit 4,95 Euro Verkaufspreis aber zu teuer sei.

Geld einsparen konnte die Stadt auf dem Personalsektor: Manche Stellen seien erst später als geplant besetzt worden und statt einer vollen Jugendpflegerstelle werde nun nur eine halbe Stelle bezahlt, sagte Franke. Der lang andauernde vergangene Winter habe hingegen erneut eine Aufstockung der Vorräte an Streusalz nötig gemacht.

Was sich außerdem positiv auf die Zahlen auswirke, seien die Verzögerungen bei manchen geplanten Maßnahmen. In erster Linie sei dieses die Rehburger Ortskern-Sanierung mit der Umgestaltung des Straßenraumes und des Bereiches um den Festplatz herum. Auf die Frage des Ausschussvorsitzenden Ernst Busse, ob die Stadt dann nicht extrem hinter dem Geplanten herhinke, lenkte Franke lediglich bei dem Wort „extrem“ ein. ade