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Stadt Rehburg-Loccum Von Hühnchen, die nach Loccum kommen
Von Hühnchen, die nach Loccum kommen
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16:56 01.08.2013
Vertieft in die Arbeit: eines der Mädchen aus dem „Krähennest“ gibt seinem Hühnchen den letzten Schliff. Quelle: ade
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Rehburg-Loccum

Die Fabel „Vom Hühnchen, das nach Loccum wollte“ ist die Grundlage dessen, was Ahrens vorbereitet. Die kleine Erzählung von dem Hühnchen, das sich auf den Weg nach Loccum macht, weil es träumte, dass ansonsten die Welt untergehen werde, hat sie etlichen Teilnehmern in den jüngsten Workshops in ihrem Bahndamm-Atelier in Rehburg vorgelesen. Danach blieb es jedem selbst überlassen, seine Kreativität vor dem Stichwort „Hühnchen“ auszuleben.
Kurse mit Erwachsenen, mit solchen, die bereits einige Male bei der Keramikerin gearbeitet haben, und anderen, die noch recht neu am Werkstoff „Ton“ sind, aber auch einen Kursus mit Kindern aus dem Leeser Kinderheim „Krähennest“ hat sie so gestaltet. Was dabei entstanden ist, sind Hühnchen, von denen sich keines wie ein Ei dem anderen ähnelt. Ein Pilgerhuhn etwa stolziert auf Sandalen daher, ein Dino-Hühnchen hat eine Teilnehmerin aus Münchehagen umgesetzt, eine Metamorphose vom Huhn zur Frau wird in Ton möglich und dem Kloster des Ortes werden zwei Nonnen-Hühner gerecht.
Sämtliche Hühnchen, die so in den vergangenen Monaten entstanden sind, werden beim Markt im Kloster, der dort während der Feierlichkeiten zu dessen 850-jährigem Bestehen ausgerichtet wird, ausgestellt. Einen schönen Platz im Freien auf dem Klostergelände wünscht sich Ahrens dafür. Käuflich zu erwerben werden voraussichtlich aber nur die wenigsten der Exponate sein – dafür sind sie ihren Erschaffern viel zu sehr ans Herz gewachsen.ade

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