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Winzlar Asphaltierung "Zum Haarberg" erfordert noch Geduld
Asphaltierung "Zum Haarberg" erfordert noch Geduld
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16:36 17.05.2013
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Winzlar. 10.000 Euro für Reparaturen am Pflaster der Südstraße – das hat den Winzlarer Ortsrat aufhorchen lassen. Schäden seien vorhanden und zwar so, dass die gebrochenen Steine nicht nur unschön, sondern auch unfallträchtig seien, sagte Ortsbürgermeister Rüdiger Dreßler. Weshalb die Kosten aber so hoch veranschlagt worden seien und auch schon in 2011 Ausbesserungen in ähnlicher Größenordnung vorgenommen werden mussten, möchte der Ortsrat näher untersucht wissen. Diesen Auftrag gab er der Stadtverwaltung mit auf den Weg.

Die Asphaltierung des Wirtschaftsweges ‚Zum Haarberg’ solle noch für ein weiteres Jahr zurückgestellt werden, lautete die Empfehlung der Verwaltung. Ortsratsmitglied Elfriede Kramer hatte wiederholt aus eigener Erfahrung als Landwirtin darauf hingewiesen, dass der Weg saniert werden müsse. Die weitere Verzögerung kommt zustande, da neue Förderrichtlinien aufgelegt werden sollen, durch die die Asphaltierung bezuschusste werden kann. Voraussichtlich könne demnach in 2014 gebaut werden, teilte Matthias Struckmeyer, allgemeiner Vertreter des Stadtbürgermeisters, dem Ortsrat mit. Reichlich Tourismus habe es in den Tagen vor der Sitzung auf dem Weg gegeben, sagte Dreßler. Ein Zeitungsartikel über einen Rastplatz, den Winzlarer dort auf dem Haarberg mit Blick zum Steinhuder Meer angelegt hatten, habe dazu geführt – und mache die Sanierung noch dringlicher. Der Aussicht auf Fördergeld wollte der Ortsrat sich dennoch nicht verschließen und willigte ein, sich ein weiteres Jahr in Geduld zu üben.

Ein weiterer kleiner Schritt zur touristischen Erschließung Winzlars könne das Aufstellen einer Hinweistafel an der Straße ‚Am Sportplatz’ sein, regte der Ortsrat an. Dort waren 1969 bei Bauarbeiten Teile eines Brandgrabes aus der Bronzezeit gefunden worden - unter anderem ein Bronzebecken und eine goldene Gewandnadel. Die Stadt solle überlegen, ob einheitliche Beschilderungen an diversen geschichtlich wichtigen Orten in der Stadt aufgestellt werden könnten.  ade