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Winzlar „Erst nach ein Uhr die Zähne geputzt“
„Erst nach ein Uhr die Zähne geputzt“
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18:58 01.09.2010
Lara, Jenny, Marlien und Isabell sitzen auf ihren Feldbetten und zeigen, wie sie sich spät in der Nacht die Zähne geputzt haben – mit ihren Kuscheltieren im Arm.
Lara, Jenny, Marlien und Isabell sitzen auf ihren Feldbetten und zeigen, wie sie sich spät in der Nacht die Zähne geputzt haben – mit ihren Kuscheltieren im Arm. Quelle: ade
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Winzlar (ade). Regen, Windböen und die Umorganisation machten den Kindern herzlich wenig aus. „Wir haben erst nach ein Uhr Zähne geputzt“, erzählten Lara, Marlien, Isabell und Jenny ihren Eltern fröhlich. Müde? Nein, müde seien sie überhaupt nicht, eher aufgeregt, weil die vier „Feuerkobolde“ aus der Winzlarer Kinderfeuerwehr mit ihren jeweils sieben Jahren ansonsten nicht so lange aufbleiben dürfen. Ihre Feldbetten haben sie dicht an dicht in der Scheune von Feuerwehrmitglied Grote aufgeschlagen. Der hatte den trockenen Platz spontan zur Verfügung gestellt, als die Wiese, auf der die Zelte standen, immer matschiger wurde. Nachtwanderung, Lagerfeuer und einen Besuch in einem Freizeitpark ließen die Kinder sich durch das Wetter nicht verderben und hüpften ansonsten munter zwischen den Pfützen auf dem Hof herum.

Gar so viele Kinder wie ursprünglich geplant, hatte Marina Grote samt ihrem Team aber dennoch nicht unter ihren Fittichen. „Die Eltern der Münchehäger und Loccumer Kinderfeuerwehren wollten ihre Kinder lieber nicht bei diesem Wetter draußen übernachten lassen“, erzählte die Beauftragte für die Kinderfeuerwehren innerhalb des Fördervereins der Kinder- und Jugendfeuerwehren in der Stadt Rehburg-Loccum.
So standen 22 Betten beieinander in der Scheune, in denen die Winzlarer „Feuerkobolde“ und die Rehburger „Lösch(b)engel“ nächtigten. Den Spaß beim Spielen und in dem Freizeitpark haben aber auch die „Roten Küken“ aus Münchehagen und die „Löccer Löschteufel“ aus Loccum genossen – kostenlos, denn Eintritt und Verpflegung hat der Förderverein spendiert.

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