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Minden LKW kracht auf A2 gegen Absperrfahrzeug: Fahrer eingeklemmt
Aus der Region Minden LKW kracht auf A2 gegen Absperrfahrzeug: Fahrer eingeklemmt
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13:34 30.07.2019
Der kaputte Sattelzug aus Polen steht noch auf der Fahrbahn. Er krachte auf ein Absperrfahrzeug der Autobahnmeisterei. Quelle: pr.
Porta Westfalica

Ein schwerer Verkehrsunfall sorgte am Dienstagvormittag für erhebliche Verkehrsbehinderungen auf der Autobahn 2 zwischen Rehren und Porta Westfalica in Fahrtrichtung Dortmund. Wie Michael Kötter, Sprecher der Autobahnpolizei Bielefeld, auf Anfrage erklärt, sei im Bereich der Auffahrt Veltheima gegen 8.10 Uhr ein polnischer Sattelzug auf ein stehendes Absicherungsfahrzeug der Autobahnmeisterei gekracht.

Eine Firma war dort gerade mit Fahrbahnmarkierungen beschäftigt, als sich der Unfall zutrug. Zur Absicherung der Arbeiten war am Ende der Baustelle ein 7,5-Tonner mit einem Warnanhänger aufgestellt. Ein LKW-Gespann mit polnischen Kennzeichen fuhr auf das Sicherungsfahrzeug auf, dabei wurde der absichernde 7,5 Tonner auf die Fahrstreifen geschoben und kam quer über alle drei Fahrstreifen zum Stehen. Im Sicherungsfahrzeug befanden sich glücklicherweise keine Personen. Der aufgefahrene LKW blieb auf dem rechten Fahrstreifen stehen, das Führerhaus wurde bei dem Unfall stark deformiert und der LKW-Fahrer eingeklemmt.

Am Dienstagmorgen gab es einen schweren LKW-Unfall auf der A2: Ein Sattelzug ist gegen ein Absperrfahrzeug gekracht. 

Bei Eintreffen der Einsatzkräfte befand sich der Fahrer noch im Führerhaus, er war stark eingeklemmt - insbesondere im Fuß- und Beinbereich. Die Feuerwehr musste sich zunächst über das Entfernen der Tür Zugang verschaffen, ehe der LKW-Fahrer befreit werden konnte. Er musste schwer verletzt in das Klinikum Minden gebracht werden. 

Die Einsatzkräfte waren anschließend noch mit der Reinigung der Fahrbahn beschäftigt. Unter anderem mussten ausgelaufene Betriebsmittel wieder von der Straße entfernt werden. Die Autobahn 2 war eine Zeit lang voll gesperrt, die Bergungsarbeiten dauerten noch mehrere Stunden an. Der Verkehr staute sich zwischenzeitlich auf 15 Kilometer. Auch die umliegenden Umleitungsstrecken waren stark überlastet. mt/isa

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