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Barsinghausen Alle Sportvereine sollen gleichgestellt werden
Aus der Region Region Hannover Barsinghausen Alle Sportvereine sollen gleichgestellt werden
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17:47 16.05.2019
Viele Barsinghäuser Sportstätten, so auch das Waldstadion, befinden sich im Eigentum der Stadt, sind aber den Sportvereinen zur langfristigen Nutzung überlassen. Die Verwaltung möchte die Regelungen dafür vereinheitlichen. Quelle: Archiv (Kannegießer)
Barsinghausen

 Die Stadt Barsinghausen will in den nächsten Jahren die Nutzungsverträge mit den Sportvereinen im Stadtgebiet über die jeweiligen Sportanlagen einheitlich gestalten. „Wir wollen Gerechtigkeit herstellen und Rechtssicherheit für alle schaffen“, begründete der Erste Stadtrat Thomas Wolf in der Sitzung des Ausschusses für Sport und Kultur das Anliegen.

Bei manchen Vereinsvorständen hatte die angekündigte Vereinheitlichung im Vorfeld für Befürchtungen gesorgt, die Stadt wolle sie schlechter stellen und in ihren Rechten einschränken. „Wir wollen die Vereine nicht zusätzlich belasten“, betonte Wolf dagegen. Es gehe vor allem darum, im Einzelfall Leistungen und Geltungsbereiche zusätzlich genauer zu beschreiben. Keinem Verein solle zusätzlich etwas aufgebürdet werden.

Die meisten Sportstätten im Stadtgebiet befinden sich im Eigentum der Kommune. Sportplätze und Vereinsheime sind zumeist langfristig oder sogar unbefristet an die Vereine zur Nutzung übertragen worden. Die jeweiligen Vertragswerke sind jedoch sehr unterschiedlich ausformuliert – je nachdem, wann sie abgeschlossen worden sind. In dem von der Stadtverwaltung vorgeschlagenen Mustervertrag soll es künftig einheitliche Eckpunkte geben. Dazu gehört zunächst die möglichst konkrete Beschreibung der übertragenen Sportstätte. Geregelt werden sollen unter anderem auch das Recht für den Verein zur Untervermietung, die Übertragung der Verkehrssicherungspflicht auf den Verein, die Regelung der Zuständigkeiten für Instandsetzung und bauliche Unterhaltung, die Übernahme der Nebenkosten und das Recht zur Erzielung von Werbeeinnahmen. Vereine müssen sich wegen der Haftungsrisiken versichern und angemeldete Besichtigungen der Stadt dulden. Die Vereinbarungen sollen grundsätzlich unbefristet laufen.

Beim Sportring als Interessenvertretung der Barsinghäuser Sportvereine gibt es keine Widerstände gegen die geplante Neuregelung. „Wir haben nichts gegen den Rahmenvertrag, der ist sehr gut“, sagte Sportring-Vorsitzender Berthold Kuban während der Ausschusssitzung. Vorhandene Verträge müssten im Einzelfall „angepasst und konkretisiert“ werden. Es dürfe keine unterschiedlichen Leistungen für Vereine geben, forderte der Sportring-Chef. „Die müssen gleich angesetzt werden.“

Auch die Politik befürwortet grundsätzlich die einheitliche Neuregelung der Nutzungsverträge. „Der Entwurf ist in Ordnung“, sagte Karl-Heinz Neddermeier (CDU). Er appellierte aber, mit betroffenen Vereinen den Mustervertrag nochmal abzugleichen und gegebenenfalls zu diskutieren. Kerstin Beckmann (Aktiv für Barsinghausen) warnte allerdings vor möglicherweise hohen Erwartungen bei Neuregelungen. „Die Stadt kann nicht alles übernehmen“, sagte sie und verwies auf die in Zukunft wohl angespanntere Finanzsituation der Kommune.

Von Andreas Kannegießer

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