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Barsinghausen Das Dach für die Kulturfabrik ist dicht
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13:52 26.12.2018
Der erste Bauabschnitt für die künftige Kulturfabrik Krawatte ist mit der Dachsanierung abgeschlossen. Quelle: Frank Hermann
Barsinghausen

Dachdecker haben in den Tagen vor Weihnachten die Glasfenster für die Dachgauben auf der künftigen Kulturfabrik Krawatte eingesetzt – und damit die Sanierungsarbeiten im ersten Bauabschnitt für ein neues sozioökonomisches Zentrum an der Egestorfer Straße abgeschlossen. Rechtzeitig vor Beginn der winterlichen Schlechtwetterperiode ist die Gebäudehülle der ehemaligen Krawattenfabrik dicht. Im neuen Jahr beginnt der Innenausbau.

Mit dem Abschluss der Dachsanierung haben die Kunstschule Noa Noa und der Kunstverein Barsinghausen als künftige Hauptnutzer sowie der Krawatte-Trägerverein ein wichtiges Etappenziel erreicht. „Ich bin froh, dass die Fenster an den Shed-Dächern jetzt eingesetzt sind. Nun müssen wir nicht mehr befürchten, dass Feuchtigkeit ins Gebäude eindringt“, betont Carsten Hettwer, erster Vorsitzender des Kunstvereins.

Zuletzt sei es zu Verzögerungen gekommen, weil die Kosten für die Dachfenster mit einer sechsstelligen Summe zunächst komplett vorfinanziert werden mussten. Nach Zahlung der Vorkasse setzten Handwerker die Fenster ein und schlossen damit den ersten Bauabschnitt mit einem Kostenvolumen von insgesamt rund 300000 Euro ab.

Von einem wichtigen Schritt spricht auch Frank Plorin von der Kunstschule Noa Noa. „Jetzt müssen wir weiter daran arbeiten, die Innenräume für möglichst viele Vereine und Initiativen nutzbar zu machen“, erläutert Plorin. Seine große Hoffnung sei es, zumindest Teilbereiche der künftigen Kulturfabrik im Sommer in Betrieb nehmen zu können.

Zuvor werden im Frühjahr zunächst die zum Teil verrotteten Teile im Innenbereich abgebrochen und das Gebäude bis auf den Rohbau entkernt. Anschließend bauen Handwerker die neuen Trockenbau-Trennwände und Türen ein. Zu diesem Bauabschnitt 2 A mit Investitionen von etwa 150000 Euro gehören auch Arbeiten an der neuen Heizungsanlage sowie für den Sanitärbereich.

Für den Kunstverein wünscht sich Carsten Hettwer, im Juni oder Juli die erste Ausstellung in der künftigen Kulturfabrik Krawatte eröffnen zu können. Zwar halte sich der Verein mit Planungen für neue Kunstschauen noch zurück, aber andere Räume stünden für Ausstellungen nicht zur Verfügung.

Hettwer und Plorin schätzen die weiteren Entwicklung für die Krawatte positiv ein. „Wir werden das Projekt realisieren. Da gibt es kein Zurück“, sagt der Vorsitzende des Kunstvereins.

Von Frank Hermann

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