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Barsinghausen Gebühr für den Sommerferienpass wird abgeschafft
Aus der Region Region Hannover Barsinghausen Gebühr für den Sommerferienpass wird abgeschafft
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16:03 29.11.2018
Bei Ferienpassaktionen – so wie hier bei der Freiwilligen Feuerwehr – ist die Stadtjugendpflege auf die Mithilfe qualifizierter ehrenamtlicher Helfer angewiesen. Quelle: Archiv (Kannegießer)
Barsinghausen

Der städtische Jugend- und Sozialausschuss hat der Abschaffung der Anmeldegebühren für den Sommerferienpass zugestimmt. Bisher mussten die Eltern seit 2013 pro Kind schon im Vorfeld drei Euro Gebühr bezahlen. Die Anmeldung zum Ferienpass ist über die Internetseite www.ferienpass-barsinghausen.de möglich. Kinder suchen sich die Angebote aus, und die Eltern konnten bisher im letzten Schritt den Zahlungsbetrag ablesen und dann direkt überweisen. Eine Barzahlung war bei dem Ferienpassangebot nicht möglich.

Die Stadt hatte 2011 eine spezielle Anmeldesoftware eingeführt, um die Ferienpassanmeldungen papierlos und unkomplizierter zu gestalten. Die Lizenzgebühr für die Software kostet jährlich 2000 Euro. Mit den Anmeldegebühren für den Ferienpass sollte ein Teil davon wieder erwirtschaftet werden. Allerdings habe es praktische Schwierigkeiten und Unverständnis der Eltern für den Mehrbetrag gegeben, erläuterte der Fachdienstleiter für Kinderbetreuung, Claudius Reich. „Einige Eltern haben den Betrag nicht mit überwiesen“, berichtete er. Daher habe die Stadt in diesem Jahr 55 Briefe mit Rechnungen versenden müssen, um die Gebühr einzufordern. Das hält die Verwaltung für viel zu aufwendig. Die Kosten für den Sommerferienpass in Höhe von 800 Euro werde in den nächsten Jahren von der Stadt getragen, versprach Erster Stadtrat Thomas Wolf.

Außerdem haben die Ausschussmitglieder die Senkung der Teilnehmerbeiträge für die Jugendleitercard (JuLeiCa) beschlossen. „Es ist immer schwieriger, Leute dafür zu motivieren“, erläuterte Stadtjugendpfleger Björn Wende. In diesem Jahr haben nur acht junge Menschen nach Abschluss der Jugendleiterausbildung die Jugendleitercard erhalten. Um die Attraktivität der ehrenamtlichen Ausbildung zu erhöhen, wird die Gebühr von 70 Euro auf 35 Euro halbiert. Eine kostenfreie JuLeiCa halten Verwaltung und Politik nicht für sinnvoll. „Wenn sie kostenfrei wäre, würden zu viele Teilnehmer die Ausbildung abbrechen“, sagte Wende. Mit der Kostenreduzierung hoffen die Politiker auf mehr ehrenamtliche Jugendleiter, die auch beim Ferienpass mithelfen können.

In der während der Sitzung vorgestellten Bilanz des Sommerferienpasses 2018 wurde deutlich, dass dringend Helfer benötigt werden. In den Ferien wurden 205 Angebote für Kinder angeboten, insgesamt waren 454 Teilnehmer für die Angebote registriert. „Die niedrigschwellige Onlinebuchung wird einiges erleichtern“, merkte Wende an. CDU-Ratsherr Max Matthiesen bedankte sich für dier Arbeit der ehrenamtlichen Helfer. Er hoffe, dass es in den nächsten Jahren weiterhin so gut laufe, sagte Matthiesen. „Mit den Änderungen wird der Ferienpass für die Helfer und die Kinder noch attraktiver.“

Von Ann Kathrin Wucherpfennig

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