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Barsinghausen Gefährliche Stoffe gefunden: Schulhof der Wilhelm-Busch-Schule gesperrt
Aus der Region Region Hannover Barsinghausen Gefährliche Stoffe gefunden: Schulhof der Wilhelm-Busch-Schule gesperrt
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16:13 15.05.2019
Mit mobilen Drahtgittern hat die Stadtverwaltung die unbefestigten Teile des Schulhofes der Wilhelm-Busch-Schule abgesperrt. Quelle: Andreas Kannegießer
Hohenbostel

Der Schulhof in Hohenbostel ist gesperrt, weil dort „gefährlicher Abfall“ gefunden wurde. “Die Gesundheit der Schülerinnen und Schüler und aller Personen, die an der Wilhelm-Busch-Schule arbeiten, hat höchste Priorität“, sagt Bürgermeister Marc Lahmann. Am Dienstagnachmittag hatte die Stadt entschieden, den Schulhof zu sperren.

Die Proben wurden aufgrund der im kommenden Jahr anstehenden kompletten Sanierung des Schulhofs entnommen, erläuterte Nadin Quest, Leiterin des Fachdienstes Schule, Sport und Kultur. „Um eine sogenannte abfalltechnische Zuordnung der auszubauenden Materialien vornehmen zu können, musste der Boden beprobt werden.“ Die Proben wurden in Tiefen zwischen 40 und 60 Zentimetern im Bereich des Schulhofes und der Zufahrt entnommen – in beiden Bereichen wurden ähnliche Materialien verbaut.

Stoffe können Gesundheitsschäden hervorrufen

Die Analyse des Asphalts hat ergeben, dass dieser teerhaltig und aus abfallrechtlicher Sicht als „gefährlicher Abfall“ einzustufen sei, teilte die Verwaltung nun mit. „Problematischer ist jedoch die Schicht, die sich unter dem Asphalt verbirgt“, sagt der Erste Stadtrat Thomas Wolf. Die entnommenen Proben enthielten hohe Gehalte an polycyclischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK), die durch den teilweise bröckeligen Asphalt an die Oberfläche gelangen könnten. Diese Stoffe können – je nach dem um welche PAK es sich handelt – zu Hautentzündungen führen, Hornhautschädigungen hervorrufen sowie die Atemwege, Augen und den Verdauungstrakt reizen und im schlimmsten Fall sogar Krebserregend sein.

Bei einem Fund sind umgehend Maßnahmen zu ergreifen, um alle Beteiligten zu schützen. In Absprache mit der Landesschulbehörde hat sich die Stadt daher für eine Sperrung des Schulhofes entschieden. Ende Mai kommt es zu einem Ortstermin, bei dem das weitere Vorgehen abgesprochen wird.

Teile des Schulhofs sind weiterhin nutzbar

Für die Kinder der Wilhelm-Busch-Schule bedeutet dies aber nicht, dass sie die kommenden warmen Frühlingstage im Klassenzimmer verbringen müssen. versichert die Stadt. „Der obere, gepflasterte Bereich des Schulhofes ist weiterhin nutzbar“, sagt Baudirektor Alexander Wollny. Und Lahmann ergänzt: „Die Schülern können auch die Wiese vor der Schule nutzen.“ Diese gehört eigentlich nicht zum Schulgelände, befindet sich aber im Besitz der Stadt.

Von Lisa Malecha

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