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Barsinghausen Oldtimer ziehen zahlreiche Fans alter Autos auf das Zechengelände
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18:03 23.09.2018
Die Organisatoren Jens Bleckmann (von links) und Walter Krull beglückwünschen Helmut Teihs, dessen Buick Roadmaster Sedanet von 1948 zum schönsten Fahrzeug des Oldtimertreffens gewählt worden ist. Quelle: Andreas Kannegießer
Barsinghausen

 Das erste Barsinghäuser Oldtimertreffen auf dem Zechengelände hat am Sonntag zahlreiche Fans historischer Automobiltechnik angezogen. Obwohl die Veranstaltung unter dem am Vormittag einsetzenden Regen zu leiden hatte, zogen die Organisatoren später ein rundum zufriedenes Fazit: „Das Interesse war groß. Für nächstes Jahr planen wir eine Wiederholung. Dann soll die Veranstaltung noch größer werden“, sagten Walter Krull und Jens Bleckmann von der Barsinghäuser Oldtimer-Arbeitsgruppe Basche Classics. Gemeinsam mit der Alten Zeche und dem Verein Tourismus Barsinghausen zeichneten die örtlichen Oldtimer-Besitzer für die Veranstaltung verantwortlich.

Eine Gruppe von Oldtimerfahrern aus dem Schaumburger Land mit alten, aus den USA stammenden Fahrzeugen hatte kurzfristig wegen der Wettereskapaden abgesagt. Dennoch waren die Organisatoren rundum zufrieden: Im Laufe des Tages kamen deutlich mehr als 100 Oldtimer-Besitzer mit ihren automobilen Kostbarkeiten auf den Zechenparkplatz – darunter etliche auch aus der weiteren Umgebung. Günter Rieger etwa war mit seinem 40 Jahre alten Cadillac Eldorado-Sondermodell aus Nienhagen an den Deister gerollt. „Ich habe durch Zufall in der Zeitung von dem Treffen gelesen“, berichtete Rieger.

Eines der hochwertigsten Exponate des Oldtimertreffens präsentierte der Egestorfer Gerd Gödecke: ein Mercedes 190 SL-Cabriolet des Baujahrs 1963. Gödecke hat das Fahrzeug schon in den neunziger Jahren in mehr als sechsjähriger Arbeit bis auf die letzte Schraube auseinandergebaut und alle Teile von Grund auf restauriert. „Ersatzteile waren teuer und kaum zu haben“, erinnert er sich. Während Mercedes früher kaum etwas mit Oldtimern zu tun haben wollte, habe sich das mittlerweile aber geändert.

Zu den besonders auffälligen Fahrzeugen beim Oldtimertreffen gehörte auch der Buick Roadmaster Sedanet von Helmut Teihs, der im Jahr 1948 gebaut worden ist. „Ich habe das Auto selbst aus Arizona importiert“, berichtete Teihs. Seit zwei Jahren bewegt er seinen Straßenkreuzer mit schrägem Heck und Achtzylindermotor nun auf deutschen Straßen. Bei der Wahl des schönsten Oldtimers des Treffens hatte der Buick Roadmaster am Ende die Nase vorne. Platz zwei ging an einen 1982er Ford Taunus von Andreas Bröder, Platz drei an einen 1991 zugelassenen VW Golf von Daniel Reich aus Langreder.

Die rund 50 Mitglieder der Gruppe Basche Classics nutzten die Gelegenheit, um ihre Gemeinschaft vorzustellen und um weitere Mitstreiter zu werben. „Wir wollen demnächst größere Ausfahrten organisieren“, kündigte Sprecher Jens Bleckmann an, der selbst einen 45 Jahre alten Mercedes 450 SL fährt. Das nächste Oldtimertreffen im 2019 will die Arbeitsgruppe etwas früher im Jahr organisieren – um die Wahrscheinlichkeit für Sonnenschein und angenehme Temperaturen deutlich zu erhöhen.

Von Andreas Kannegießer

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