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Barsinghausen Rat macht den Weg frei für Zuwendungen an Vereine
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16:23 15.02.2019
Das Lehrschwimmbecken in der Adolf-Grimme-Schule soll mit Geld aus dem Sportstättensanierungsprogramm des Landes mit erheblichem Aufwand modernisiert werden. Quelle: Archiv (Fricke)
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Barsinghausen

Der Rat der Stadt hat am Donnerstagabend den zweiten Nachtragshaushaltsplan für das Jahr 2019 beschlossen und damit den Weg frei gemacht für verschiedene größere Investitionsvorhaben, aber auch für etliche Zuwendungen an Vereine und Verbände. Um am neuen Sportstättensanierungsprogramm des Landes Niedersachsen partizipieren zu können, werden vorsorglich 1,25 Millionen Euro als Auszahlungsermächtigung für die Grundsanierung des Lehrschwimmbeckens in der Adolf-Grimme-Schule im Etat verankert. Sofern das Vorhaben tatsächlich vom Land berücksichtigt wird, würde rund eine Million Euro als Zuwendung in die Stadtkasse zurückfließen.

Laut Ratsvotum sollen künftig neue, von Vereinen gebaute Rasen- und Kunstrasenfußballplätze mit 40 Prozent von der Stadt bezuschusst werden, sofern sie im geplanten Sportentwicklungsplan voraussichtlich als notwendiger Teil der Sportinfrastruktur aufgenommen werden. Als erstes wird der TSV Goltern von der Entscheidung profitieren, der seinen alten Tennenplatz am Ohweg mit einem Kunstrasenspielfeld ersetzen möchte. Im besten Fall könnte auch dieses Vorhaben aus dem Sportstättensanierungsprogramm des Landes gefördert werden, andernfalls wird die Stadt immerhin rund 144.000 Euro von den Gesamtkosten von etwa 360.000 Euro übernehmen.

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Für den Bau einer Garage am Feuerwehrhaus Egestorf sind im Nachtragsetat zusätzlich 45.000 Euro eingestellt worden. 20.000 Euro wird der Tierschutzverein als Förderbeitrag der Stadt für den Bau eines neuen Hundehauses erhalten. Der Verein Freibad Goltern darf sich über 23.700 Euro als städtischen Investitionszuschuss freuen, um damit unter anderem eine Warnanlage bei Chlorgasaustritt zu finanzieren. 11.500 Euro überweist die Stadt an die Interessengemeinschaft Stadtfest als Beitrag für die erhöhten Kosten für Sicherheitsmaßnahmen. Kleinere Zuwendungen erhalten unter anderem die Schuldnerberatungsstelle, das Freiwilligenzentrum und der Schützenverein Nordgoltern.

Von Andreas Kannegießer

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