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Barsinghausen Schüler ärgern sich über zugesperrte Toiletten
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15:38 29.11.2018
So üppig wie auf diesem Symbolfoto sieht es im Schulzentrum Am Spalterhals selten aus. Dort ist Toilettenpapier häufig Mangelware, kritisiert die Schülervertretung. Quelle: dpa
Barsinghausen

Der seit Jahren immer wieder kritisierte Zustand der Toiletten im Schulzentrum Am Spalterhals sorgt weiterhin für Ärger bei den Schülern. In der jüngsten Sitzung des städtischen Schulausschusses meldete sich die Schülersprecherin des Hannah-Arendt-Gymnasiums, Khim Annelie Schröder, mit einem flammenden Appell an Rat und Verwaltung zu Wort. „Es wird immer schlimmer“, sagte Schröder. Aktuell würden immer häufiger Toilettenanlagen im Gebäude komplett zugesperrt.

Im C-Turm des Schulzentrums sei zeitweise keine einzige Toilette mehr offen, berichtete die Schülersprecherin. Das sei insbesondere bei Klassenarbeiten oder Klausuren ein Problem. Wer zwischendrin austreten müsse, habe für den Toilettengang weite Wege durch das gesamte Schulzentrum in Kauf zu nehmen. Das sei angesichts des Zeitverlustes in der Prüfungssituation unzumutbar.

Auch der Zustand der geöffneten Toiletten sei „kritisch“, kritisierte Schröder. Hinzu komme, dass es in den Toiletten oft kein Toilettenpapier gebe und Seife nicht nachgefüllt werde. „Es gibt große Beschwerden bei den Schülern“, sagte die Schülersprecherin.

Erster Stadtrat Thomas Wolf sagte der Schülervertretung des Gymnasiums einen kurzfristigen Gesprächstermin zu, um die Probleme zu erörtern. „So ist das kein Zustand“, sagte er während der Sitzung.

Auf Nachfrage verweist die Stadtverwaltung auf „diverse Gründe“ für die häufige Sperrung von Toilettenanlagen. Es gebe leider regelmäßig Beschädigungen durch Vandalismus, sagt Stadtsprecher Andreas Schröter. „Und natürlich ist der große Sanierungsstau in den Gebäuden allgemein als Grund zu nennen.“ Konkret würden Toiletten als Folge von Defekten oder von Instandhaltungsmaßnahmen zugesperrt, berichtet Schröter. Die Entscheidung, ob eine Toilette nach einem Defekt abgeschlossen werde, liege zunächst im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht bei den Hausmeistern. Bei geplanten Arbeiten werde die Sperrung zwischen der Objektmanagerin, Hausmeistern, Schulleitung und dem zuständigen Fachdienst in der Verwaltung abgestimmt.

Eine schnelle Sanierung aller Toilettenanlagen ist aus Verwaltungssicht offenbar nicht möglich. Die Toilettensanierung ordne sich ein in die gesamten Aufträge der Gebäudewirtschaft, erläutert Schröter. Sie werde im Rahmen „der sich aus Brandschutz- und Verkehrssicherheitsgründen ergebenden Reihenfolge“ bearbeitet. Als ein Hindernis für die schnelle Problemlösung nennt der Stadtsprecher den „akut anhaltenden Personalmangel“. „Zum anderen gibt es in den Schulen diverse Brandschutzmängel, die eine höhere Priorität tragen.“ Trotz dieser Umstände sei die Verwaltung stets bemüht, „im Rahmen der Kapazitäten“ partiell Sanierungen der Toiletten in Angriff zu nehmen.

Von Andreas Kannegießer

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