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Barsinghausen Verein lässt die Chlordosierung erneuern
Aus der Region Region Hannover Barsinghausen Verein lässt die Chlordosierung erneuern
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14:54 27.12.2018
Das Lehrschwimmbecken in der Adolf-Grimme-Schule steht seit vier Jahren in der Verantwortung eines privaten Trägerverein mit Vorstandssprecher Wolfgang Meier. Quelle: Frank Hermann
Barsinghausen

Immer mehr Vereine und Institutionen nutzen das kleine Lehrschwimmbecken (LSB) im Gebäude der Adolf-Grimme-Schule. Täglich nehmen rund 80 Kinder und Erwachsene am Schwimmunterricht oder an Gesundheitskursen in dem kleinen Bad teil. Wolfgang Meier vom privaten LSB-Trägerverein wertet diesen wachsenden Zuspruch als großen Erfolg – und kündigt weitere Investitionen für das Lehrschwimmbecken an.

Bereits Ende Januar erhält die Betriebstechnik eine neue Chlordosierungsanlage als Ersatz für eine mehr als zehn Jahre alte Chlordosierung. Nach Angaben von Vorstandssprecher Wolfgang Meier kostet die neue Anlage rund 13500 Euro, aber diese Investitionen sollen sich innerhalb von drei Jahren amortisieren.

Wolfgang Meier kontrolliert im Technikraum die Betriebsanlage für das Lehrschwimmbecken. Quelle: Frank Hermann

„Bislang müssen wir 70 Kilogramm schwere Gebinde mit fertiger Chlorbleichlauge für die Dosierung einkaufen. Künftig werden die einzelnen Bestandteile erst bei uns im Technikkeller zur Lauge zusammengeführt“, erläutert Meier. Davon verspricht sich der Verein deutliche Erleichterungen im Betriebsablauf sowie Kosteneinsparungen: „Statt 5000 Euro pro Jahr rechnen wir für die neue Chlordosierung mit Materialkosten von etwa 1000 Euro“.

Im Jahr 2018 hat der Trägerverein rund 10000 Euro investiert, um elf alte gusseiserne Abflüsse im Beckenbereich zu ersetzen. Die neuen Abflüsse verfügen über Geruchsverschlüsse und Fettabscheider. Außerdem sei es dem Verein gelungen, den Lüftungsbetrieb im Bad zu optimieren – bei einer Wassertemperatur von 28 bis 30 Grad Celsius, einer um zwei Grad wärmeren Umgebungstemperatur sowie einer Luftfeuchtigkeit von nahezu 70 Prozent.

Der private Trägerverein hat vor vier Jahren den Betrieb für das Lehrschwimmbecken von der Stadt übernommen, um eine drohende Schließung zu verhindern. Im Januar 2018 trat ein neuer Nutzungsvertrag zwischen Stadt und Verein mit einer Laufzeit von fünf Jahren in Kraft, der Planungssicherheit bis Ende 2022 mit einer finanziellen Förderung von insgesamt 94000 Euro gewährleistet.

Bei den Geldausgaben muss der Verein jedes Jahr mehr als 20000 Euro allein für die Betriebskosten aufbringen. Auf der Einnahmenseite stehen Spenden von Privat- und Geschäftsleuten, die Jahresbeiträge der rund 70 Vereinsmitglieder sowie die Nutzungsentgelte. „Momentan kommen wir mit unseren Finanzen gut hin und schließen das Jahr 2018 mit einer starken schwarzen Null ab“, erklärt Wolfgang Meier.

Derzeit nutzen 13 Vereine und Institutionen das Lehrschwimmbecken zu festen Zeiten – von Grundschulen und Kindergärten über die Siedlergemeinschaft und die Rheumaliga bis zur Volkshochschule sowie den schwimmsporttreibenden Vereinen des TSV und SCB. Freie Kapazitäten seien aber noch vorhanden, insbesondere in der Mittagszeit und in den frühen Abendstunden ab etwa 20 Uhr.

Auskünfte gibt es auf der Internetseite www.tv-lsb.de.

Von Frank Hermann

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