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Barsinghausen Die Sprachförderung steht im Mittelpunkt
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00:16 15.05.2017
Judith (6, von links), Constanze (10), Nina (5), Theresa (4) und Erzieherin Martina basteln Loom-Armbänder.
Judith (6, von links), Constanze (10), Nina (5), Theresa (4) und Erzieherin Martina basteln Loom-Armbänder. Quelle: Mirko Haendel
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Barsinghausen

Auf dem Außengelände der größten Kindertagesstätte der Stadt waren zahlreiche Stationen aufgebaut, an denen die Mädchen und Jungen spielen und basteln konnten. Der Elternbeirat organisierte die Verpflegung der Gäste.

„Natürlich stehen die Kinder im Mittelpunkt der Veranstaltung“, sagte Leiterin Silke Möller zu Beginn. „Jetzt wollen wir mit allen ein entspanntes Fest feiern.“ Während sich die Hungrigen in einem der Gruppenräume um das Buffet mit unzähligen Leckereien drängten, konnten die Kinder auf dem Außengelände unter anderem Loom-Armbänder basteln, mit einem Ball auf eine Zielscheibe werfen, die zur Belohnung Lutscher in die Luft katapultierte, und mithilfe einer alten Wäscheschleuder die beliebten Schleuderbilder herstellen. Auf einer großen Bühne traten die Kinder der fünf Gruppen nacheinander auf, tanzten und sangen Geburtstagslieder, was ihnen lauten Applaus einbrachte. Zu unterhalten wusste auch Ralf Mehwald, der als „Rollo und sein Hund“ mit Musik, Zaubereien und zahlreichen Späßen für viele Lacher sorgte.

Der Erste Stadtrat Thomas Wolf lobte das Erziehungskonzept der Einrichtung, zu dessen zentralen Punkten die Förderung der Sprachkompetenz gehöre: „Das ist ein wirklich toller und wichtiger Ansatz“, betonte Wolf.

Die Kindertagesstätte Barsinghausen wurde am 12. Mai 1967 als sogenannte Tagesheimstelle nach eineinhalbjähriger Bauzeit offiziell eröffnet und war dazu konzipiert, 150 Kinder aufzunehmen. Derzeit werden in der größten Kindertagesstätte Barsinghausens 120 Jungen und Mädchen in fünf Gruppen betreut. 70 von ihnen sind sogenannte Ganztagskinder.

Von Mirko Haendel