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Barsinghausen Die nächste MoWi braucht mehr Platz
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00:16 24.05.2017
Bilder von der MoWi
Barsinghausen

Das MoWi-Ausstellungsgelände rund um das Zelt war ebenfalls gut besucht. „Der erste Tag war zwar etwas schwächer. Doch bis auf vier Aussteller waren alle zufrieden“, sagt Walter Krull. Es komme auf die Qualitäte der Gespräche, auf die Interessenten an, nicht auf die Anzahl der Menschen. Am Sonntag war dann auch die Masse da.

Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm sowie kulinarische Angebote sowie Spiel- und Entdeckungsmöglichkeiten für die Kleinen rundeten die MoWi ab. Die Kunstschule Noa Noa ließ von Kindern einen Lieferwagen bunt bemalen. Leiter Frank Plorin wird damit künftig für die Kulturfabrik Krawatte werben.

Der Arbeiter-Samariter Bund hatte einen Überschlagssimulator aufgebaut. „Die Besucher sind stets erschrocken, welche Kräfte bei so einem Unfall auf sie einwirken“, sagt Christoph Höche vom ASB-Barsinghausen: Sie wissen nicht, wie sie aus dem Auto herauskommen sollen, wenn es auf dem Dach liegt und sie in den Gurten hängen.

Im Zelt wurden neben Prospekten auch viele kleine Mitnahme-Geschenke verteilt. „Darf ich einen haben?“, fragt der kleine Mehmet Udo Scheppan von Hörakustik Scheppan und deutet auf ein Brausebonbon in der Schale auf dem Tresen. Er bekommt sein Bonbon und läuft strahlend zu seiner Mutter zurück. „Wir sind mit unserem Standort hier im Zelt zufrieden“ sagt Scheppan. „Durch die Zusammenlegung der beiden Messen ist das Areal zwar größer und nicht alle Kunden finden uns, aber die Gespräche sind gut und der Mix ist es auch“, meint er. Ein anderes Kind möchte gern einen Hörtest machen. Problemlos absolviert Justin den Test und erhält ein Hör-Zertifikat. Mutter Petra wundert sich: „Dann liegt es also nicht daran, dass du oft nicht hörst“.

Einige Stände weiter steht Kleo die Klimaprinzessin, ausstaffiert mit wallendem Etwas, Fliegermütze, einem großen, blauen Ballon und einem strahlenden Lächeln. Sie verteilt Klimaschutztipps der Klimaschutzagentur Hannover. Außerdem kann man sich Experten für eine kostenlose Energieberatung in die eigenen vier Wände holen. „Viele interessierte sind unterwegs, darunter auch viele kleine Klimaschützer. Draußen vor dem Zelt steht ein E-Mobil von uns, so bieten wir gleich zwei Anlaufpunkte. Der Publikumsverkehr hier im Zelt ist gut. Wir haben schon viele unserer Infobroschüren verteilt“, sagt Kleo.

Wer das Heim nicht nur sparsam, sondern auch schön haben möchte, lässt sich bei Ausstellern wie Tepu Teppichboden, Raumausstatter Reeh oder Metallbau Schneider beraten. Aber nicht nur das Design spielt eine Rolle. „Der Trend geht dahin, dass die Käufer hinterfragen, woraus und wie die Waren gefertigt wurden“ berichtet Volker Reeh. „Für immer mehr Menschen sind beispielsweise Allergien ein Thema“, führt er aus. „Sie fragen deshalb zu Recht: Was nützt mir der schönste Teppich, wenn er Allergien verursacht? Daher informieren wir auch über Inhaltsstoffe und Verarbeitungsweise unserer Produkte“, berichtet er. „Auf einer Messe wie dieser holen sich meine späteren Kunden Ideen und die Planung beginnt. Bis sie dann mit dem konkreten Auftrag zu mir kommen, dauert es erfahrungsgemäß. Das ist gut, denn so verteilen sich die Aufträge und kommen nicht alle auf einmal.“

Am Zelteingang befindet sich ein großer Stand der Stadtsparkasse Barsinghausen. Die Aufschrift auf den Umhängetaschen in Sparkassenrot bringt die Bilanz dieses Wochenendes in Barsinghausen gekonnt auf den Punkt. Da steht einfach nur: GUT.

„Das neue Konzept der Zusammenlegung von Wirtschaftsmesse mit der Autoschau und dem verkaufsoffenen Sonntag ist eine Bereicherung. Wir haben Glück mit dem Wetter. Wenn es so wie am Freitag gewesen wäre, hätten wir hier draußen nicht stehen können“, meint Nils Huschke von Gartengestaltung Huschke.

Stets umlagert im Zelt war der McLaren 650 GT3, den Marvin Thiele von AutoTec präsentierte. Sogar Probesitzen durften die Besucher. Und sie wollten von ihm wissen, wie sich so ein Geschoss fährt. Die Antwort wurde meist mit einem Lächeln beantwortet, denn Marvin hat den Wagen tatsächlich schon gefahren, da er beim dem Rennteam gearbeitet hat.

Kostenlos mit Cocktails erfrischen konnten sich die Besucher am Stand von HAZ/NP. Verlagsleiter Michael Gruber, Mitarbeiterin Marina Wetzel und Redakteur Andreas Kannegießer beantworteten Fragen der Leser und jener, die seit dem Wochenende dazugehören.

Benzingespräche gab es in der Fußgängerzone nicht nur an den Ständen der Autohändler. Auch die gezeigten Oldtimer waren Hingucker. Es gab Traumwagen – alte Jaguar, SL Mercedes, Rover V8 – zu sehen, die schon vor Jahrzehnten für die meisten unerschwinglich waren, und Autos, die während der Aufbaujahre der Bundesrepublik zum Straßenbild gehörten. Beim Corso durch die Fußgängerzone am Sonntagnachmittag wurden von den Zaungästen Tausende Fotos gemacht.

Als „Ritt auf der Kanonenkugel“, beschreibt der Barsinghäuser Thomas Krönke von Crash Bikes & Parts das Gefühl, wenn er mit seinen Porsche RSS-Umbau von 1986 Vollgas gibt. 300 PS bei nur knapp 1000 Kilogramm Gewicht reichen, um selbst schnelle Motorräder hinter sich zu lassen. Krönke kann solche Vergleiche ziehen, denn er ist ein „Motorradjunge“. Ulli Zimmermann aus Springe zeigte seinen Porsche Targa, Baujahr 1980. Ein paar PS weniger, die Technik einen Tick einfacher. Das Radio im Auto aber hat er fast nie an: „Wichtig ist der Sound, der von hinten kommt.“ Einen deutlichen Gegensatz zu den Autos bildete der Fendt-Traktor, der am Nachmittag anrollte. Er ist der größte in Europa hergestellte Trecker und wirklich respekteinflößend.

Von Jörg Rocktäschel und Maike del Rio

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