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Barsinghausen Gesperrter Radweg soll nächste Woche provisorisch saniert werden
Aus der Region Region Hannover Barsinghausen Gesperrter Radweg soll nächste Woche provisorisch saniert werden
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17:07 15.05.2019
Die Sperrung des Radwegs entlang der L392 in Groß Munzel bleibt so lange bestehen, bis die behelfsmäßige Sanierung in der nächsten Woche abgeschlossen ist. Quelle: Andreas Kannegießer
Groß Munzel

Nach wochenlangen Diskussionen um die Sperrung des Radweges entlang der Landesstraße 392 in Höhe des Groß Munzeler Sportplatzes steht nun offenbar eine Lösung bevor: Am Mittwoch haben sich die Straßenmeisterei Wennigsen und die Stadt Barsinghausen darauf verständigt, wann der von Baumwurzeln geschädigte Radweg provisorisch saniert werden soll. „Die Arbeiten sollen in der kommenden Woche ausgeführt werden“, sagt der Leiter der Straßenmeisterei, Rolf Hatesohl. Wahrscheinlich zum Ende nächster Woche könne dann die Sperrung des Radweges aufgehoben werden.

Provisorische Sanierung kostet 15.000 Euro

Zu Verzögerungen war es zuletzt gekommen, weil die Zusage der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr zur Kostenübernahme der provisorischen Bauarbeiten noch ausstand. „Ich habe heute das Okay bekommen“, berichtet Hatesohl. Die Arbeiten sollen rund 15.000 Euro kosten. Stadt und Straßenmeisterei hoffen, dass mit der behelfsmäßigen Sanierung die Zeit bis zum geplanten Ausbau der Munzeler Ortsdurchfahrt in etwa zwei Jahren überbrückt werden kann. Im Zuge dieser Arbeiten sollen dann auch die Radwege entlang des zentralen Straßenzuges ausgebaut und fehlende Teilstücke ergänzt werden.

Auf dem gesperrten Teil des Radwegs haben Baumwurzeln den Asphalt so extrem hochgedrückt, dass es zu Stürzen von Radfahrern gekommen war. Die für die Verkehrssicherungspflicht verantwortliche Straßenmeisterei hatte daraufhin entschieden, das gefährliche Teilstück zu sperren. Die Stadt Barsinghausen hat inzwischen die zuvor bestehende Benutzungspflicht für den Radweg aufgehoben. Wer mit dem Fahrrad in Höhe des Sportplatzes unterwegs ist, muss derzeit auf die Fahrbahn der Landesstraße ausweichen. Für den Fahrzeugverkehr gilt deshalb derzeit eine Höchstgeschwindigkeit von 30 Stundenkilometer.

Wie die Barsinghäuser Verwaltung am Dienstagabend im Bauausschuss mitteilte, soll im Zuge der provisorischen Sanierungsarbeiten der Asphalt rund um die Baumwurzeln entfernt werden. Dann werde die Wegoberfläche mit Hilfe einer wassergebundenen Decke an die Wurzeln „anmodelliert“, berichtete Fachdienstleiter Michael Dettmann.

Straßenmeisterei hält Baumfällung für unvermeidlich

Die Straßenmeisterei betont, dass die Sperrung erst aufgehoben werden könne, wenn diese Arbeiten abgeschlossen seien. Nahe der Auebrücke hatten Mitarbeiter der Straßenmeisterei zu Wochenbeginn sogar zusätzliche Sperrbaken im Bereich einer Wegeausfahrt aufgestellt. Dort war es nach den Worten von Rolf Hatesohl kurz zuvor zu einem weiteren Sturz einer Fahrradfahrerin gekommen.

Nach Einschätzung der Straßenmeisterei haben die fünf großen Bäume, die für die Radwegschäden verantwortlich sind, keine Zukunft. „Sie müssen gefällt werden, sonst ist das Problem sehr schnell wieder da“, sagt Hatesohl.

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Von Andreas Kannegießer

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