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Barsinghausen Plattfüße fordern Sanierung des Radwegs
Aus der Region Region Hannover Barsinghausen Plattfüße fordern Sanierung des Radwegs
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12:38 21.12.2018
Wer hier nicht vorsichtig fährt, der könnte sich schnell verletzten: Die Plattfüße Landringhausen kritisieren den Zustand des Radwegs. Quelle: privat
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Landringhausen/Groß Munzel

“Gefährlich“, eine „Buckelpiste“ – das sind nur zwei Begriffe, mit denen die Seniorengruppe Landringhäuser Plattfüße den Radweg an der L 392 beschreiben. Sie fordern, dass der Zustand des Weges umgehend verbessert wird.

Es geht um den kombinierten Fuß- und Radweg zwischen der Siedlung „Auf dem Damm“ und der Auebrücke. Auf einer Strecke von etwa 250 Metern ist der Weg in einem miserablen Zustand. „Baumwurzeln drücken den Asphalt hoch, dadurch entsteht erhebliche Unfallgefahr“, sagt Dieter Rodeck von den Plattfüßen. Zum teil gebe es Höhenunterschiede von bis zu acht Zentimetern, kritisiert er. Für Rad- und Rollatorfahrer besteht Sturzgefahr. „Hier muss umgehend etwas geschehen“, fordert auch Martin Horch. Und zwar nicht in „irgendeiner mittelfristigen Prioritätenplanung“, denn die Wurzeln wachsen weiter und brechen die maroden Stellen noch stärker auf. Zudem würde auch der kommende Winter mit Frost den Weg noch weiter beschädigen.

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Wer hier nicht vorsichtig fährt, der könnte sich schnell verletzten: Die Plattfüße Landringhausen kritisieren den Zustand des Radwegs. Quelle: privat

Die Plattfüße gehen sogar so weit zu sagen, dass es kaum einen Radweg in der Region Hannover geben, der in einem kleinen Abschnitt derart überraschend gefahrvoll und benutzerunfreundlich, doch zugleich hoch frequentiert ist. Diese Strecke verbindet Grundschule und Sportstätten in Groß Munzel mit dem Siedlungsbereich „Auf dem Damm“ und Landringhausen. „Es dürfte doch wohl zu erwarten sein, dass die Stadt in Abstimmung mit einer zuständigen Landes- oder Regionsbehörde das gegebene Gefahrenpotential der drei Stellen vorerst in einem notwendigen Maß mildert, zumal der Stadthaushalt derzeit so prall gefüllt ist“, sagt Horst Körber.

Die Plattfüße möchten nun die größten Verwerfungen mit gelber Leuchtfarbe markieren, sollte sich nicht umgehend etwas an der Situation ändern. Sie hoffen, so alle Radfahrer auf die Gefahr aufmerksam zu machen und so mögliche Unfälle zu verhindern.

Von Lisa Malecha

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