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Barsinghausen Langenäcker wird erst Mitte Juni wieder freigegeben
Aus der Region Region Hannover Barsinghausen Langenäcker wird erst Mitte Juni wieder freigegeben
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00:16 20.05.2017
Noch bis Mitte Juni bleibt der Langenäcker, die am meisten befahrene Straße in der Barsinghäuser Nordstadt, für den Durchgangsverkehr gesperrt. Quelle: Andreas Kannegießer
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Barsinghausen

Nach den Worten von Rafael Krause vom Stadtentwässerungsbetrieb wird voraussichtlich in der Woche nach Pfingsten die neue Asphaltdeckschicht auf den Langenäcker aufgetragen. Mitte Juni könnte die Straße demnach wieder für den Durchfahrtverkehr freigegeben werden – gut zwei Monate später als ursprünglich geplant. Die Anlieger dürfen die Straße allerdings, soweit möglich, schon jetzt befahren.

Auch die letzte Phase der Bauarbeiten ist nicht ohne Hindernisse verlaufen, wie Krause und Jens Gerold von Walsroder Tiefbauunternehmen Hagemann & Knust berichten. „Es sind erneut Versorgungsleitungen gefunden worden, die verlegt werden mussten“, sagt Krause. Nach Gerolds Worten handelte es sich um Stromkabel, Telefon- und Gasleitungen, die nur von den Versorgungsunternehmen selbst verlegt werden dürfen. „Und diese Fremdfirmen warten ja nicht gerade auf uns.“ Krause lobt aber die „gute Kooperation mit den Versorgungsunternehmen“.

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Am Donnerstag sollen laut Gerold die Borde und Gossen in Ordnung gebracht werden. Am Freitag wird laut Plan in den Kreuzungsbereichen die Asphalttragschicht ergänzt, um Verbindungen zu den Fahrbahndecken in den angrenzenden Straßen herzustellen. Für Gerold und seine Kollegen endet dann der monatelange Einsatz in Barsinghausen mit der täglichen Anfahrt aus Walsrode über die oft verstopfte Autobahn. „Eine Stunde dauert die Fahrt normalerweise“, berichtet Gerold. „Aber häufig sind wir Umwege gefahren, um Staus zu umgehen.“

Die Teerdeckschicht Anfang Juni wird von einem anderen Tiefbauunternehmen eingebaut. Die Notwendigkeit, die Sperrung des Langenäckers so lange aufrechtzuerhalten, begründet Krause auch damit, dass bis zur abschließenden Abnahme der Bauarbeiten durch den Stadtentwässerungsbetrieb die Straße vor Beschädigungen geschützt werden müsse.

Von Andreas Kannegießer

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