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Barsinghausen Max-Turnier: Nach 25 Jahren kann Federal Mogul jubeln
Aus der Region Region Hannover Barsinghausen Max-Turnier: Nach 25 Jahren kann Federal Mogul jubeln
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15:20 17.02.2019
Das Siegerteam von Federal Mogul bejubelt den ersten Erfolg nach 25 Jahren. Quelle: Uwe Serreck
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Barsinghausen

25 Jahre mussten die Kicker von Federal Mogul warten. Am Sonnabend hat es jetzt endlich zum ersten Mal geklappt: Beim 28. Max-Benefiz-Fußballturnier holten sich die „Blau-Weißen“ durch einen locker herausgespielten 3:0-Sieg im Endspiel gegen Schröder KFZ aus Goltern zum ersten Mal den Siegerpokal.

Das Wichtigste aus Sicht der beiden Organisatoren Frank Neumeister und Roland John war allerdings, dass auch in diesem Jahr wieder etliche Euros für den guten Zweck zusammenkamen. Trotz des tollen Frühlingswetters waren die Ränge in der Glück-Auf-Halle gut gefüllt und so wurden 1250 Lose verkauft. Die genaue Summe konnte John am Abend noch nicht nennen. Nur so viel: Bei den bisherigen Turnieren kamen 62.700 Euro zusammen: „Wir werden auf jeden Fall die Marke von 65.000 Euro knacken.“ Begünstigte sind in diesem Jahr die Barsinghäuser Bürgerstiftung und die Kunstschule Noa Noa.

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Bevor nach der Siegerehrung die zahlreich gespendeten Preise verlost wurden, stand der der Fußball im Mittelpunkt, aufgelockert von einer Einlage der Handball-Minis des HV Barsinghausen. Es gab viele tolle Tore und fast immer wurde fair gespielt. Nur mit den Spielern von Vorjahressieger Unitec – landete diesmal auf Rang zehn – gingen in der Vorrunde einmal die Pferde durch. Im Spiel gegen die Stadtsparkasse hatten sie besonderen „Gesprächsbedarf“ mit Schiedsrichter Horst Vatterodt. Der fand das weniger witzig und verteilte zwei Zeitstrafen. Bei einem Kaltgetränk war das aber schnell wieder vergessen.

Pech hatten die Mannschaft der Stadtsparkasse, die sich nach dem 3:0 gegen Unitec jeweils nur 1:1 von der STB-Verkehrstechnik und im entscheidenden Spiel gegen das Max trennte. „Da habe ich zwei klare Chance nicht reingemacht“, ärgerte sich Florian Krause, 2017 noch Torschütze im Endspiel. Obwohl sich die Mannschaft vom Max mit „strenger Diät“ (so Teamchef Thorsten Bettac) vorbereitete, war in der Vorrunde Schluss. Immerhin gab es den Fairnesspokal. „Für die stundenlange Enthaltsamkeit, die unsere Jungs auf sich nehmen mussten“, sagte Neumeister mit einem breiten Grinsen.

Zum zweiten Mal war das Team Schieb dabei. „Wir wollten alte Handballer wieder ans Leder bekommen. 1994 haben wir ja gewonnen“, klärte Harald Schieb auf, der auch seinen Partner von damals, Ralf „Rocky“ Emme, begeistern konnte. Beide zeigten, dass sie es auch mit dem Fuß können. Wie die Stadtsparkasse blieb das Team ungeschlagen, wurde aber trotzdem nur Vierter, da es zweimal in der Siebenmeter-Entscheidung verlor. Emme machte sich hinterher mehr Gedanken um seine Knochen: „Nächste Woche habe ich bestimmt Aua.“

Ein Dauerbrenner des Turniers verfolgte diesmal die Spiele nur von der Tribüne: Peter Rasche, Torschützenkönig von 2017. „Ich hatte keine Lust“, sagte der 55-Jährige, versprach aber, dass man ihn nochmal auf dem Feld sehen wird. Am treffsichersten war in diesem Jahr Robin Busch von Schröder KFZ, er erzielte gleich sieben Tore. Bester Torhüter wurde Torsten Schubert vom Max. Am Abend wurde von den Aktiven noch lange in der Kantine gefachsimpelt. Die übernahm zum dritten Mal der Groß Munzeler Verein „kinderschMUNZELn“. Und eines ist schon jetzt klar: Am 15. Februar 2020 gibt es die 29. Auflage des Erfolgsturniers.

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Von Uwe Serreck

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