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Barsinghausen MoWi: Stadt hilft beim Aufschütten der Wiese
Aus der Region Region Hannover Barsinghausen MoWi: Stadt hilft beim Aufschütten der Wiese
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00:16 19.05.2017
Mitarbeiter des Baubetriebshofes verteilen das von zahlreichen Lastzügen herantransportierte Material auf der Wiese am Bussenweg. Quelle: Andreas Kannegießer
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Barsinghausen

Als die Zeltbaufirma am Morgen mit dem Aufbau des großen Veranstaltungszeltes beginnen wollte, fiel den Beteiligten auf, dass die Wiese am Bussenweg viel stärker in Richtung Norden abfällt als zuvor gedacht. „Der Höhenunterschied beträgt 1,20 Meter“, berichtete Walter Krull vom Organisationsteam der MoWi. So viel hätten die Zeltbauer selbst mit vielen Stützen und Paletten unter dem Zeltboden technisch nicht ausgleichen können. „Das Bauamt hätte das Zelt so auch nicht abgenommen“, sagte Krull.

Die Organisatoren wandten sich mit der Bitte um Hilfe an die Stadtverwaltung. Die handelte sofort: Gemeinsam entschieden die Beteiligten, dass nur eine kurzfristige Aufschüttung des Geländes die Veranstaltung am geplanten Schauplatz retten konnte. Die Firma Haun stellte ihren Fuhrpark zur Verfügung und schaffte im Tagesverlauf 25 Sattelzüge mit mehr als 300 Kubikmeter Kies- und Schottermaterial in die City. Auf der Baustelle sorgte ein halbes Dutzend Mitarbeiter des Baubetriebshofes mit einem Radlader und einer Walze dafür, dass das herantransportierte Material verteilt und verdichtet wurde. Fachdienstleiter Michael Dettmann und sein Kollege Rainer Bernsdorff koordinierten die Arbeiten und bestimmten mit einem Nivelliergerät die Höhe der Ausgleichsschicht. „Eigentlich hatten wir alle für heute andere Pläne“, sagte Dettmann. „Aber jetzt müssen wir zusehen, dass wir hier möglichst schnell fertig werden.“

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Ursprünglich sollten die Aussteller der MoWi bereits ab Mittwochmorgen mit dem Aufbau ihrer Stände im fertigen Ausstellungszelt beginnen können. Wie sehr sich der Zeitplan nach hinten verschiebt, stand am Dienstagnachmittag noch nicht fest. Das Organisationsteam verständigte alle Aussteller per 
E-Mail. „Wir hoffen aber, dass der Aufbau Mittwochmittag beginnen kann“, sagte Krull. Ein großes Lob hat er für die Stadtverwaltung und die Firma Haun für deren prompte Hilfe. „Wir können uns nur bedanken“, betonte Krull und lobte zugleich die tolle Zusammenarbeit mit der Stadt während der gesamten Vorbereitungszeit.

Wer die Zusatzkosten als Folge der Aufschüttungsaktion trägt, ist laut Krull noch nicht entschieden. Das aufgeschüttete Material könne wiederverwendet werden, betonen die Organisatoren.

Von Andreas Kannegießer