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Barsinghausen Pflegeanbieter wollen mit Schulen kooperieren
Aus der Region Region Hannover Barsinghausen Pflegeanbieter wollen mit Schulen kooperieren
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00:15 07.05.2017
Beim vierten Pflegegipfel spricht der Sozialpolitiker Max Matthiesen (Fünfter von rechts) mit Vertretern ambulanter und stationärer Pflegeanbieter. Quelle: Frank Hermann
Barsinghausen

Ziel müsse es sein, den Senioren möglichst lange ein selbstbestimmtes Leben im häuslichen Bereich zu ermöglichen.

"Darum wäre es wichtig, neue Wohnformen mit einer hohen Qualität zu etablieren", sagte Elena Schwindt, Leiterin des Marienstiftes, beim vierten sogenannten Pflegegipfel mit Vertretern mehrerer Pflege- und Betreuungseinrichtungen. Zu diesem Treffen hatte erneut der CDU-Sozialpolitiker Max Matthiesen aus Egestorf eingeladen.

Jörn Reuter-Radatz von der Diakonie Niedersachsen plädierte ebenfalls für eine möglichst große Bandbreite, um Alternativen für das Wohnen im Alter zu bieten. "Neben stationären Heimplätzen und ambulanten Diensten sollte es auch mehr betreute Wohnformen und Wohngemeinschaften geben", betonte der Fachmann.

Dabei sei es wichtig, innerstädtische Flächen mit einer vorhandenen Infrastruktur zu nutzen, damit die Menschen tatsächlich ein selbstbestimmtes Leben führen können.

Auf Anregung von Max Matthiesen wollen sich die Pflegeanbieter verstärkt um Partnerschaften mit Schulen bemühen. "Es geht darum, frühzeitig das Interesse an den Pflegeberufen zu wecken. Schüler könnten die Betriebe besuchen und in das Berufsfeld hineinschnuppern“, erläuterte Matthiesen.

Wichtig sei es zudem, eine bessere Lobby für die Kranken- und Altenpflege zu schaffen: "Wir sollten deutlich machen, dass es ein toller und wichtiger Job mit Aufstiegsmöglichkeiten ist."

ASB-Geschäftsführer Jens Meier lobte den Ansatz, frühzeitig auf die Schulen zuzugehen. Der ASB-Kreisverband investiere am Standort Barsinghausen in eine qualifizierte Ausbildung von Pflegefachkräften.

"Solche Investitionen rechnen sich, denn Qualität ist wichtig", sagte Meier. Die Qualität im Pflegebereich dürfe nicht sinken, weil ausgebildetes Fachpersonal fehlt.

Von Frank Hermann

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