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Barsinghausen Schotterfläche ist nur Provisorium
Aus der Region Region Hannover Barsinghausen Schotterfläche ist nur Provisorium
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00:16 29.05.2017
Die geschotterte Fläche am Eingang der Fußgängerzone ist nur ein Provisorium. Quelle: Andreas Kannegießer
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Barsinghausen

Könne sich die Stadt, so wird häufiger gefragt, keine vernünftige Befestigung dieses Areals mehr leisten nach dem großen Umbauaufwand für die restliche Fußgängerzone? Inzwischen ist das Pflasterfeld noch mithilfe etlicher Findlinge abgegrenzt worden, die durchaus einen Eindruck von Dauerhaftigkeit vermitteln.

Tatsächlich handelt es sich aber nur um ein Provisorium, wie die Stadtverwaltung betont. Demnach wäre es eigentlich Aufgabe des mit dem Ärztehaus beauftragten Bauunternehmens gewesen, die Verbindung zur vorhandenen Pflasterfläche herzustellen. Das sei aber nicht geschehen, berichtet Tiefbau-Fachdienstleiter Michael Dettmann. Weil die obere Bahnhofstraße noch in diesem Jahr umgebaut werden soll, haben sich die städtischen Tiefbauexperten dazu entschlossen, die Schotterfläche einstweilen zu belassen. „Die Fläche wird zusammen mit dem zweiten Bauabschnitt der Bahnhofstraße hergerichtet“, kündigt Dettmann an. Die Entscheidung, die Schotterfläche mit den Findlingen zu begrenzen, ist gefallen, weil immer mehr Autofahrer das geschotterte Areal zum Parken genutzt hatten. Dem wollte die Verwaltung einen Riegel vorschieben. „Die Fläche ist bereits Teil der Fußgängerzone“, betont Dettmann. Weil das entsprechende Verkehrszeichen erst hinter der Pflasterfläche steht, gab es immer wieder uneinsichtige Fahrer, die das Halteverbot nicht akzeptieren mochten. Mit den Findlingen hat die Verwaltung nun massive Fakten geschaffen.

Von Andreas Kannegießer