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Barsinghausen Das ist das 47. Stadtfest
Aus der Region Region Hannover Barsinghausen Das ist das 47. Stadtfest
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00:18 27.08.2018
So schön ist das Stadtfest. Quelle: Wucherpfennig
Barsinghausen

Start frei für drei Tage Party in der Innenstadt: Mit drei Kanonenschüssen hat der Bergmannsverein Glück-Auf Barsinghausen die wohl größte Party in der Region Hannover eingeleitet. Das 47. Stadtfest Barsinghausen hat begonnen. Offiziell wurde die Feier am frühen Freitagabend am Thie von Bürgermeister Marc Lahmann eröffnet.

Live-Musik an jeder Ecke, zahlreiche Händler- und Gastronomiestände, eine riesige Partymeile in der Innenstadt und ein vielfältiges Angebot für Kinder – zehntausende Gäste haben am Wochenende beim 47. Barsinghäuser Stadtfest die Innenstadt pulsieren lassen.

Die Vorfreude bei den Barsinghäusern ist groß und so sitzen die Schülerinnen Lea Gatzemeier, Jessica Sibiga und Zoi Maria Suchy schon um 15 Uhr an der Bühne am Thie. „Wir wollen schon einmal gucken, was los ist und freuen uns am meisten auf die Karussells“, sagt Lea. Susanne Busche und ihr fünfjähriger Enkel Luis fiebern schon das ganze Jahr dem Stadtfest entgegen. „Bei der Veranstaltung haben alle gute Laune und die Atmosphäre in der Stadt ist großartig mit den vielen Angeboten“, sagt Busche erfreut. Von der guten Laune wurde auch der Schausteller Kim Greger angezogen. Greger kommt extra aus Cuxhaven und ist dieses Jahr mit seiner Zuckerbude zum zehnten Mal auf dem Stadtfest. „Das Publikum in Barsinghausen ist besonders nett und höflich, daher freuen wir uns auf die nächsten Tage“, sagt Greger.

Crêpes, Pizza und Cocktails – die Besucher haben ein vielseitiges kulinarisches Angebot. Der 15-jährige Levin Nordmann und der 14-jährige Luis Weber entscheiden sich am Nachmittag für die ersten heißen Schmalzkuchen. „Hoffentlich wird die Musik heute Abend richtig laut und dann gehen wir in den Breakdancer“, sagt Levin.

Neila und Maya waren alle drei Tage dabei. „Es ist immer wieder lustig hier, weil man sich mit vielen Freunden trifft und einfach Spaß hat“, sagt Neila (14) und Freundin Maya ergänzt: „Das Stadtfest ist auch das einzige Event für Jugendliche hier.“ Einen Kritikpunkt haben die Jugendlichen allerdings: „Es wird zu viel getrunken“, finden sie. „In dem Malle-Bereich war ich nur 20 Minuten, weil die Musik cool und die Künstler bekannt waren – aber die Leute waren mir da zu betrunken“, sagt Neila. Dennoch: Drei Tage Stadtfest ist für die beiden Mädchen ein Muss.

„Es läuft fantastisch“, sagt Klaus Danner, Vorsitzender der IG-Stadtfest und Cheforganisator, erfreut. „Die Sonne scheint, die Bands sind toll und auch die vielen neuen Bereiche werden super angenommen.“ Vor allem das Ballermann-Areal komme bei der Jugend super an und auch der neue Stadt der Naturfreunde Barsinghausen werde ganz wunderbar angenommen. Der 32-Jährige Sebastian Wallat ist auch ein Fan vom Stadtfest und verbringt den Sonntagnachmittag mit seiner Familie in der City. „Das Stadtfest ist dieses Jahr sehr gelungen. Besonders der Auftritt der Jetlags ist ein besonderes Highlight“, sagt Wallat.

Doch es gibt auch kritische Stimmen: „Ich finde es nimmt von Jahr zu Jahr ab – auch wenn sich Sponsoren und Veranstalter viel Mühe geben“, sagt eine Besucherin. Vor allem vormittags sei deutlich weniger los als in den vergangenen Jahren, findet sie. „Im Großen und Ganzen halte ich nicht mehr so viel vom Fest.“

Für alle, die ein wenig Ruhe gesucht haben, hab es auch das passende Angebot: Die Johanniter haben wie jedes Jahr mit ihrem Café im Kloster eine kleine Oase -inmitten des Trubels geboten. Der Erlös des diesjährigen Cafés im Kloster geht neben der Tafel in Bad Nenndorf an zwei Zwecke der Mariengemeinde (Kinder- und Jugendarbeit und Anschaffung von neuen Stühlen in der Taufkapelle der Klosterkirche), außerdem an das Projekt der „Übersetzungshilfe im Alltag“, das der Kirchenkreis Ronnenberg zusammen mit den Sprachpaten und dem Freiwilligenzentrum Barsinghausen ins Leben gerufen hat.

Von Lisa Malecha und Ann Kathrin Wucherpfennig

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