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Barsinghausen Zwischenbilanz für das Dorfgemeinschaftshaus fällt positiv aus
Aus der Region Region Hannover Barsinghausen Zwischenbilanz für das Dorfgemeinschaftshaus fällt positiv aus
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15:52 18.03.2019
Das Dorfgemeinschaftshaus Stemmen hat sich in den vergangenen zehn Jahren als Dorftreffpunkt in eigener Regie der Ortsvereine bewährt. Quelle: Andreas Kannegießer
Stemmen

 Zehn Jahre nach der Eröffnung des Stemmer Dorfgemeinschaftshauses beurteilen die Trägervereine und die Verantwortlichen der gemeinnützigen Betriebsgesellschaft die Zukunft des Dorftreffpunktes sehr positiv. Zwar hatte die Bilanz des Hauses zuletzt unter der deutlich gesunkenen Zahl der Übernachtungen in den Gästezimmern gelitten. Dennoch reicht das erwirtschaftete Geld aus, um weitere Sanierungsarbeiten in Auftrag zu geben – so wie die jüngst abgeschlossenen Dacharbeiten, bei denen Gauben und Giebelwände gleich auch mit Schieferplatten verkleidet worden sind.

Die Bilanz des Dorfgemeinschaftshauses für das Jahr 2018 weist nach den Worten des ehrenamtlichen Geschäftsführers Werner Burose einen Verlust von rund 1500 Euro aus. „Aber die Liquidität ist immer gegeben“, betonte er vor Mitgliedern des Stemmer Heimat- und Kulturvereins. Zuletzt hätten sich die Einnahmen unterschiedlich entwickelt. „Die Vermietung der Räume im Erdgeschoss läuft sehr gut“, berichtete Burose. Schleppend laufe dagegen die Vermietung der Gästezimmer. „Das macht uns Sorgen. Daran müssen wir arbeiten.“ Im vergangenen Jahr sind im DGH rund 850 Übernachtungen registriert worden – gegenüber 2400 in den besten Jahren, als auswärtige Handwerksbetriebe ihre Montagetrupps für längere Zeiträume im Gemeinschaftshaus einquartiert hatten.

Geholfen haben den DGH-Betreibern Spenden der Stadtsparkasse in Höhe von 2000 Euro und der VGH-Versicherung in Höhe von 4000 Euro. Zudem hat die Betriebsgesellschaft mehrere bestehende Verbindlichkeiten zusammengelegt und in einem neu aufgenommenen Darlehen zu sehr günstigen Bedingungen konzentriert. Nun blicken alle Beteiligten optimistisch in die Zukunft. „Das Haus ist ein Riesenkapital“, sagte Burose. „Wir können stolz sein darauf, was wir geschaffen haben.“

Das heutige Stemmer Dorfgemeinschaftshaus war früher als Gaststätte genutzt worden, die dann aber schließen musste. Im Jahr 2006 hatten der Heimat- und Kulturverein und der Stemmer Radfahrverein das knapp 200 Jahre alte Gebäude gemeinschaftlich erworben, um einen Dorftreffpunkt zu schaffen. Rund 10.000 freiwillige Arbeitsstunden leisteten Helfer beim Umbau. Im März 2009 war das neue Gemeinschaftshaus eröffnet worden, um dessen Betrieb sich eine gemeinsam gegründete Trägergesellschaft kümmert. Auch die Feuerwehr ist in das Gebäudeensemble eingezogen und nutzt den rückwärtigen Bereich als Gerätehaus.

Nach Buroses Worten ist es für die DGH-Betreiber nicht mehr so einfach wie in den Anfangsjahren, ehrenamtliche Helfer für das Projekt zu gewinnen. „Wir müssen unser Personal oft bezahlen“, sagte der Geschäftsführer. Für mehr Geld in der Kasse könnte nun ein anderes Modell für die Vermietung des großen Saals im Gebäude sorgen. „Das soll mehr Einnahmen bringen“, sagte Burose. Der Geschäftsführer erhielt großes Lob für sein Engagement von den Verantwortlichen des Heimat- und Kulturvereins. „Das ist eine große Verantwortung“, sagte dessen Vorsitzender Jahn Friedrich von Rössing.

Von Andreas Kannegießer

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