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Barsinghausen Uwe Menneking führt den TSV Kirchdorf
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00:16 13.12.2017
Der neue Vorstand des TSV Kirchdorf (von links): Friedrich Wissel jun., Günter Hoff, Uwe Menneking, Christa Schröder und Detlef Hemb. Quelle: Andreas Kannegießer
Kirchdorf

 Der TSV Kirchdorf hat nach zwei extrem schwierigen Jahren die Wende geschafft und die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft gestellt. Der Verein hat einen neuen Vorstand gefunden und wird in diesem Jahr voraussichtlich einen kleinen Überschuss erwirtschaften. Die Insolvenzgefahr ist offenbar endgültig gebannt. Sorge bereitet derzeit lediglich die weiter sinkende Mitgliederzahl.

„Die dunklen Wolken haben sich verzogen“, sagte der stellvertretende TSV-Vorsitzende Günter Hoff während der Jahresversammlung des Vereins am Freitagabend im Sportheim. Maßgeblich zum Überleben des TSV beigetragen haben die TSV-Mitglieder selbst, die an Spenden und über einen Sonderbeitrag insgesamt mehr als 100.000 Euro beigesteuert haben. „Mit so großer Solidarität hatten wir nicht gerechnet“, sagte Hoff. Der stellvertretende Vorsitzende würdigte auch die Arbeit von Berthold Kuban, der in langen Verhandlungen mit den Gläubigern des Vereins einen Vergleich ausgehandelt hat. Am Ende ist es so gelungen, die drückenden Verbindlichkeiten des TSV in Höhe von 254.000 Euro auf einen Schlag loszuwerden, wie Kuban selbst berichtete. Lediglich die über eine Grundschuld abgesicherten Darlehen für das Sportheim in Höhe von rund 280.000 Euro müssen nun noch bedient werden.

Zum voraussichtlich leicht positiven finanziellen Ergebnis in diesem Jahr haben auch das Benefiz-Gastspiel von Hannover 96 am Deister und die vor wenigen Wochen organisierte Sportshow beigetragen. Insgesamt seien so Sondereinnahmen in Höhe von 22.000 Euro erzielt worden, sagte Kuban.

Den seit vielen Jahren anhaltenden Mitgliederschwund hat der TSV noch nicht stoppen können. Nach den Worten des stellvertretenden Vorsitzenden Detlef Hemb hat der im Zuge der Krise erhobene Sonderbeitrag rund 90 Mitglieder zum Austritt bewogen. Zu Jahresbeginn 2017 hatte der TSV 1039 Mitglieder und stemmt sich nun dagegen, unter die Marke von 1000 zu rutschen. Im abgelaufenen Jahr sei die Zahl „nicht brutal nach unten gegangen“, weil etliche Sparten auch neue Sportler gewonnen hätten. Dennoch: „An den 1. Januar 2018 mag ich nicht denken“, sagte Hemb. 

Der neue Mann an der Spitze des TSV ist der bisherige Leiter der Fechtsparte, Uwe Menneking. Er wurde einstimmig zum Vorsitzenden gewählt und übernimmt damit das nach dem Rückzug von Horst Fabisch lange vakante Führungsamt. Neu im geschäftsführenden Vorstand sind auch Friedrich Wissel jun. als stellvertretender Vorsitzender für Finanzen und Christa Schröder als Stellvertreterin für die Schriftführung. Sie lösen die ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder Petra Konietzke und Christel Menneking ab. Einstimmig wiedergewählt wurden Hoff (zuständig für Sport) und Hemb, der die Mitgliederverwaltung verantwortet. Der neue Vorsitzende appellierte an die Mitglieder, sich bei den vielfältigen Aufgaben im Verein noch stärker zu engagieren. „Wir müssen sehen, dass wir attraktive Sportangebote machen und bei den Finanzen am Ball bleiben“, sagte Menneking. 

TSV zeichnet verdiente Mitglieder aus

Der TSV Kirchdorf hat während seiner Jahresversammlung verdiente Mitglieder ausgezeichnet. Christine Wendorff und Lydia Doelecke wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt. Hans-Wilhelm Aschen ist seit 60 Jahren im Verein und erhielt dafür ein Präsent. Für 50-jährige Mitgliedschaft wurden Ilse Witte und Waltraud Koch-Hohlweg ausgezeichnet. Als Mannschaften des Jahres im TSV Kirchdorf wurden das Erwachsenen-Team im Turnergruppenwettstreit (TGW) und die Erste Fußball-Herrenmannschaft geehrt. Den Pokal für die Übungsleiterin des Jahres erhielt Celine Homeyer (Leichtathletik). Weitere Auszeichnungen gingen an Nachwuchsturner Ziya Önder, die TGW-Jugend- und Schülermannschaften sowie Lea und Emilie Teider und Maxim Glebow aus der Kung Fu-Sparte.

Von Andreas Kannegießer

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