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Barsinghausen In Barsinghausen öffnen zwei Denkmäler ihre Türen
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16:02 14.08.2019
Besucher können das Kloster mit Klosterkirche in der Innenstadt von Barsinghausen besichtigen. Quelle: Archiv
Barsinghausen/Barrigsen

Unter dem Motto „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“ steht am Sonntag, 8. September, der bundesweite Tag des offenen Denkmals. Dabei sind viele historische Gebäude für Besucher geöffnet, die sonst nicht oder nur teilweise zugänglich sind. In Barsinghausen können zwei Denkmäler besichtigt werden.

Altenteilerhaus in Barrigsen öffnet

Das Altenteilerhaus, Am Hänken 2, in Barrigsen ist am Tag des offenen Denkmals von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Das unter Denkmalschutz stehende Fachwerkgebäude ist ein etwa 140 Quadratmeter kleines Vierständer-Hallenhaus, das 1820 auf dem Hof Barrigsen Nummer 7 errichtet wurde.

Die typische Grundstruktur mit Sackdiele und dahinter liegendem zweigeschossigen Kammerfach ist unverändert erhalten geblieben. Unter dem Kammerfach am Südgiebel befindet sich ein Keller mit Tonnengewölbe. Derzeit laufen umfangreiche Sanierungsarbeiten für einen zeitgemäßen Wohnstandart.

In Barrigsen können Besucher das Backhaus besuchen – dort wird der „Backtag“ gefeiert. Quelle: Andreas Kannegießer (Archiv)

Backtag in Barrigsen

Zeitgleich wird in der Nachbarschaft auch der Barrigser Backtag veranstaltet. Der Lehmofen im Backhaus und die beiden mobilen Holzbacköfen werden angeheizt. Es gibt Süßes und Deftiges frisch aus den Backöfen, warme und gekühlte Getränken sowie ein attraktives Rahmenprogramm.

Kloster macht mit

Auch das Kloster Barsinghausen, Bergamtstraße 8, beteiligt sich am Tag des offenen Denkmals. Das Kloster wird erstmals 1193 urkundlich erwähnt. Es wurde als Doppelkloster für Mönche und Nonnen des Augustinerordens gegründet, ab 1229 ist nur noch von Nonnen die Rede. Nach der Reformation entwickelte sich das Kloster zum evangelischen Damenstift. Während des dreißigjährigen Krieges wurde das Gebäude schwer beschädigt.

Führungen werden um 14.30 und 15.30 Uhr angeboten. Die Besucher treffen sich vor dem Haupteingang.

Wer macht noch mit?

Zu diesem Tag sind alle eingeladen, die Interesse an Architektur und Geschichte haben. Im Laufe der Jahrhunderte hat sich die Nutzung der Denkmäler häufig gewandelt. Zeitgenössische Beispiele sind Kirchen, die etwa zu Kultur- und Veranstaltungsorten geworden sind, aber auch Umbauten von Fabriken und Werksgeländen oder die Umnutzung landwirtschaftlich geprägter Nebengebäude. Am Tag des offenen Denkmals haben private Eigentümer, Kirchengemeinden und Vereine die Gelegenheit, ihre Arbeit zu präsentieren, aber auch auf die Probleme aufmerksam zu machen. Rund 8000 historische Baudenkmäler, Parks oder archäologische Stätten sind Teil von Deutschlands größter Kulturveranstaltung – davon allein rund 600 in Niedersachsen.

Das gesamte Programm gibt es online auf tag-des-offenen-denkmals.de.

Von Lisa Malecha

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