Menü
Schaumburger Nachrichten | Ihre Zeitung aus Schaumburg
Anmelden
Burgdorf Am Hornweg entstehen neun Bauplätze
Aus der Region Region Hannover Burgdorf Am Hornweg entstehen neun Bauplätze
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:19 24.03.2018
Neun Bauplätze können am Hornweg entstehen - dafür hat der zuständige Ratsausschuss jetzt grünes Licht gegeben. Quelle: Antje Bismark
Schillerslage

 Am Hornweg in Schillerslage können in den nächsten Jahren neun Bauplätze für Einfamilienhäuser ausgewiesen werden – diesem Antrag des Ortsrats ist jetzt der Ausschuss für Umwelt, Stadtentwicklung und Bau einmütig gefolgt. Die Politiker sprachen sich demnach dafür aus, die Fläche in die entsprechende Prioritätenliste für Neubaugebiete aufzunehmen. Einer Erweiterung um den Bereich am Hornacker indes erteilten sie eine Absage. 

Beide Areale ergeben nach Aussage des Ortsbürgermeisters Cord Reißer etwa 20 Baugrundstücke, aber: „Wir wären auch mit dem Hornweg zufrieden.“ Denn letztlich gehe es darum, junge Familien in Schillerslage zu halten, die bauen wollen und derzeit keine Grundstücke im Ort finden. Deshalb habe die Ortschaft bereits drei Familien verloren, die an anderer Stelle ein Grundstück gefunden hätten. „Seit drei Jahren reden wir über das Bauland, nun wollen wir es anschieben, damit es nicht vergessen wird“, sagte Reißer.

Seiner Forderung, die neun Grundstücke westlich des Hornwegs auf der Ostseite der Straße zu spiegeln, fand die Zustimmung der Ausschussmitglieder und von Bauamtsleiter Andreas Fischer. „Aus meiner Sicht geht es um eine Perspektive für Schillerslage, deshalb können wir das Projekt auf die Prioritätenliste nehmen“, sagte er. Der Beinhorner Ratsherr Klaus Köneke (CDU) unterstützte das Vorhaben: „Ich kann nur darum bitten, das Bauland aufzunehmen, damit wir einen Haken daran setzen können.“ Simone Heller (Grüne) betonte, ihre Fraktion sehe keine Chance für ein großes Baugebiet, wohl aber für die Spiegelung der bereits gebauten Häuser am Hornweg. „Uns treibt die Frage um, woher wir bezahlbaren Wohnraum bekommen“, sagte Christel Weilert-Penk (SPD). Deshalb sollten solche Flächen eine Priorität erhalten, die schnell und sachlich begründet abgearbeitet werden könnten. Und das sei in diesem Fall gegeben.

Volkhard Kaever (WGS) richtete ebenso wie Michael Rheinhardt (SPD) den Blick auf einen ähnlichen Antrag aus Otze. Der WGS-Ratsherr verwies darauf, dass die Zahl der Bauwilligen in Schillerslage sehr gering sei: „Damit müssten die Kapazitäten in Schule und Kita auch für die neuen Bewohner ausreichen.“ In diesem Punkt unterscheide sich der Antrag von Otze: Dort besteht nach Aussage Fischers bereits große Engpässe in Schule, Kita und Sporthalle. „Ein Baugebiet würde die Situation noch verschärfen.“ Das bedeute nicht, dass die Stadt kein Bauland in Otze ausweisen könne, aber: „Diese Besonderheiten müssen wir berücksichtigen.“ 

Von Antje Bismark

Der Kulturverein Scena nutzt das historisches Gebäude auf dem alten Stadtfriedhof seit 2008 als Kunstgalerie. Die neue Saison beginnt am 23. März mit der Ausstellung „Gehdanke – geh, danke“.

23.03.2018

Nachdem in Wettmar und südlich Burgdorfs Wölfe nicht nur gesichtet worden sind, sondern auch Tiere gerissen haben, sorgt jetzt ein totes Damwildkalb auf einer Koppel in Otze für Spekulationen. 

23.03.2018

Die junge Generation hält Einzug in die Kirchenvorstände. Bindeglied zur Jugend sein, das will Merle Staab. Die 22-jährige wurde mit den meisten Stimmen ins Team der Pankratiusgemeinde gewählt. 

23.03.2018