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Burgdorf Hornissen ziehen ins älteste Haus der Stadt ein
Aus der Region Region Hannover Burgdorf Hornissen ziehen ins älteste Haus der Stadt ein
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00:39 03.06.2018
Eine Hornissenkönigin im Anflug auf ihr Nest in einem Bohrloch. In ihren Mundwerkzeugen trägt sie Futter oder Baumaterial. Ihr Nachwuchs erwartet sie bereits. Quelle: privat
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Burgdorf

Das älteste Haus der Stadt ist wieder bewohnt. Mit dieser Mitteilung ist der Eigentümer Hans-Georg Dehne, der das historische Fachwerkgebäude aus dem Jahr 1648 seit 12 Jahren in Eigenarbeit saniert, jetzt in die Redaktion gekommen: „Die ersten Mieter sind eingezogen.“ Mitgebracht hatte Dehne Fotos von den neuen Bewohnern: zwei Hornissenköniginnen. Er habe sich einen ganzen Tag vor die Einfluglöcher gesetzt und die emsigen Insekten beobachtet und fotografiert. Als Basis für ihre Nester haben die Hornissen zwei vorgebohrte Löcher für Holznägel in einem Balken des Anbaus des Hauses Kleine Bahnhofstraße 9 ausgewählt. „Die Hornissen fliegen emsig hin und her und bringen Baumaterial und teilweise auch schon Futter“, berichtete Dehne, denn in einem der beiden Nester flögen bereits junge Hornissen aus und ein.

Eine schwer beladene Hornissenkönigin im Anflug auf ihr Nest im Bohrloch eines Balkens. Quelle: privat
Das Fachwerkgebäude aus dem Jahr 1648 steht an der Kleinen Bahnhofstraße. Es gilt als ältestes Haus Burgdorfs. Die Hornissen sind auf der Rückseite des Gebäudes aktiv. Quelle: Anette Wulf-Dettmer

Von Anette Wulf-Dettmer